Staatstheater Braunschweig, Foto: Stefan Koch
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Staatstheater Braunschweig

Foto: Stefan Koch
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Salut Salon (Foto: Frank Eidel)
Salut Salon (Foto: Frank Eidel)

Am Theater
38100 Braunschweig
Tel.: 0531 12340
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Spielplan

Ein Maskenball

Giuseppe Verdi
Burgplatz
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	Verdi wollte Mitte des 19. Jahrhunderts eigentlich eine Oper über das Attentat auf den schwedischen König Gustav III. bei einem Maskenball schreiben – wie er die Handlung in der Vorlage des berühmten Schriftstellers Eugène Scribe gelesen hatte. Allerdings machte ihm die Zensur einen Strich durch die Rechnung, zu aktuell erschienen die Geschehnisse, vor allem durch das Attentat auf Napoleon III. im Jahr 1858. So musste Verdi die Handlung schließlich nach Boston Ende des 17. Jahrhunderts verlegen.<br />
	An die Stelle König Gustavs tritt nun Riccardo, ein Graf und Gouverneur. Dieser begehrt heimlich die schöne Amelia, die allerdings die Frau seines engen Freundes Renato ist. Sowohl Renato als auch die Wahrsagerin Ulrica warnen Riccardo vor einer Verschwörung und seinem bevorstehenden Tod, aber vergebens. Doch dann erfährt Renato von der Affäre zwischen Riccardo und Amelia und schlägt sich auf die Seite der Verschwörer. Im Schutz der Kostümierung auf einem Maskenball ersticht er Riccardo. Für diese verhängnisvolle Geschichte hat Verdi ein breites Spektrum musikalischer Facetten entwickelt. Das Drama vollzieht sich vor allem über Kontraste: Auf große Arien über intensive Gefühle der Leidenschaft folgen musikalische Ausdrücke des plagenden Gewissens und das tödliche Ende Riccardos wird von lebhaften Tanzrhythmen begleitet.</p>

Verdi wollte Mitte des 19. Jahrhunderts eigentlich eine Oper über das Attentat auf den schwedischen König Gustav III. bei einem Maskenball schreiben – wie er die Handlung in der Vorlage des berühmten Schriftstellers Eugène Scribe gelesen hatte. Allerdings machte ihm die Zensur einen Strich durch die Rechnung, zu aktuell erschienen die Geschehnisse, vor allem durch das Attentat auf Napoleon III. im Jahr 1858. So musste Verdi die Handlung schließlich nach Boston Ende des 17. Jahrhunderts verlegen.
An die Stelle König Gustavs tritt nun Riccardo, ein Graf und Gouverneur. Dieser begehrt heimlich die schöne Amelia, die allerdings die Frau seines engen Freundes Renato ist. Sowohl Renato als auch die Wahrsagerin Ulrica warnen Riccardo vor einer Verschwörung und seinem bevorstehenden Tod, aber vergebens. Doch dann erfährt Renato von der Affäre zwischen Riccardo und Amelia und schlägt sich auf die Seite der Verschwörer. Im Schutz der Kostümierung auf einem Maskenball ersticht er Riccardo. Für diese verhängnisvolle Geschichte hat Verdi ein breites Spektrum musikalischer Facetten entwickelt. Das Drama vollzieht sich vor allem über Kontraste: Auf große Arien über intensive Gefühle der Leidenschaft folgen musikalische Ausdrücke des plagenden Gewissens und das tödliche Ende Riccardos wird von lebhaften Tanzrhythmen begleitet.


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Verdi wollte Mitte des 19. Jahrhunderts eigentlich eine Oper über das Attentat auf den schwedischen König Gustav III. bei einem Maskenball schreiben – wie er die Handlung in der Vorlage des berühmten Schriftstellers Eugène Scribe gelesen hatte. Allerdings machte ihm die Zensur einen Strich durch die Rechnung, zu aktuell erschienen die Geschehnisse, vor allem durch das Attentat auf Napoleon III. im Jahr 1858. So musste Verdi die Handlung schließlich nach Boston Ende des 17. Jahrhunderts verlegen.

An die Stelle König Gustavs tritt nun Riccardo, ein Graf und Gouverneur. Dieser begehrt heimlich die schöne Amelia, die allerdings die Frau seines engen Freundes Renato ist. Sowohl Renato als auch die Wahrsagerin Ulrica warnen Riccardo vor einer Verschwörung und seinem bevorstehenden Tod, aber vergebens. Doch dann erfährt Renato von der Affäre zwischen Riccardo und Amelia und schlägt sich auf die Seite der Verschwörer. Im Schutz der Kostümierung auf einem Maskenball ersticht er Riccardo. Für diese verhängnisvolle Geschichte hat Verdi ein breites Spektrum musikalischer Facetten entwickelt. Das Drama vollzieht sich vor allem über Kontraste: Auf große Arien über intensive Gefühle der Leidenschaft folgen musikalische Ausdrücke des plagenden Gewissens und das tödliche Ende Riccardos wird von lebhaften Tanzrhythmen begleitet.


Besetzung
Musikalische Leitung Georg Menskes
Inszenierung Uwe Schwarz
Bühne & Kostüme Dorit Lievenbrück
Chor Johanna Motter