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Staatsoper Stuttgart

Foto: A. T. Schaefer
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Into the Little Hill

George Benjamin
Kammertheater
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	„Töte sie! Sie beißen, sie stehlen!“, schreit das Volk, und der Minister, besorgt um seine Wiederwahl, gehorcht. Nicht ohne Gewissensbisse beschließt er, die Stadt am kleinen Hügel von der Rattenplage zu befreien. Da kommt ihm der mysteriöse Fremde gerade Recht, der anbietet, mit seiner Musik die Ratten einzufangen. Der Minister schließt mit ihm einen Pakt. Die Ratten verschwinden aus der Stadt. Doch als der Fremde die vereinbarte Belohnung einfordert, jagt ihn der Minister fort. Über Nacht verschwinden alle Kinder aus der Stadt.<br />
	Der Dramatiker Martin Crimp und der Komponist George Benjamin erzählen die berühmte Sage des Rattenfängers von Hameln in einer 2006 entstandenen hoch expressiven Oper für fünfzehn Musiker und zwei Sängerinnen, welche sämtliche Rollen verkörpern, vom dunklen Rattenfänger über die Ministerfamilie bis zur rattenhassenden Volksmasse. Wenn das Kind des Ministers insistiert, Ratten mit Hüten und Mänteln aus der Stadt ausziehen zu sehen, zieht die Oper weitere Kreise um die historisch nie geklärten Gründe für das Hamelner Wunder aus dem 13. Jahrhundert, das bald auf Heimatflucht einer perspektivenlosen Jugend, bald auf Kinderkreuzzüge zurückgeführt wurde. George Benjamins insistierende, plastische Klangsprache verstärkt die magische Wirkung einer zeitlosen Geschichte, die sich um zentrale gesellschaftliche Fragen und nicht zuletzt auch um die Wirkung von Musik dreht.</p>

„Töte sie! Sie beißen, sie stehlen!“, schreit das Volk, und der Minister, besorgt um seine Wiederwahl, gehorcht. Nicht ohne Gewissensbisse beschließt er, die Stadt am kleinen Hügel von der Rattenplage zu befreien. Da kommt ihm der mysteriöse Fremde gerade Recht, der anbietet, mit seiner Musik die Ratten einzufangen. Der Minister schließt mit ihm einen Pakt. Die Ratten verschwinden aus der Stadt. Doch als der Fremde die vereinbarte Belohnung einfordert, jagt ihn der Minister fort. Über Nacht verschwinden alle Kinder aus der Stadt.
Der Dramatiker Martin Crimp und der Komponist George Benjamin erzählen die berühmte Sage des Rattenfängers von Hameln in einer 2006 entstandenen hoch expressiven Oper für fünfzehn Musiker und zwei Sängerinnen, welche sämtliche Rollen verkörpern, vom dunklen Rattenfänger über die Ministerfamilie bis zur rattenhassenden Volksmasse. Wenn das Kind des Ministers insistiert, Ratten mit Hüten und Mänteln aus der Stadt ausziehen zu sehen, zieht die Oper weitere Kreise um die historisch nie geklärten Gründe für das Hamelner Wunder aus dem 13. Jahrhundert, das bald auf Heimatflucht einer perspektivenlosen Jugend, bald auf Kinderkreuzzüge zurückgeführt wurde. George Benjamins insistierende, plastische Klangsprache verstärkt die magische Wirkung einer zeitlosen Geschichte, die sich um zentrale gesellschaftliche Fragen und nicht zuletzt auch um die Wirkung von Musik dreht.


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Inhalt


„Töte sie! Sie beißen, sie stehlen!“, schreit das Volk, und der Minister, besorgt um seine Wiederwahl, gehorcht. Nicht ohne Gewissensbisse beschließt er, die Stadt am kleinen Hügel von der Rattenplage zu befreien. Da kommt ihm der mysteriöse Fremde gerade Recht, der anbietet, mit seiner Musik die Ratten einzufangen. Der Minister schließt mit ihm einen Pakt. Die Ratten verschwinden aus der Stadt. Doch als der Fremde die vereinbarte Belohnung einfordert, jagt ihn der Minister fort. Über Nacht verschwinden alle Kinder aus der Stadt.

Der Dramatiker Martin Crimp und der Komponist George Benjamin erzählen die berühmte Sage des Rattenfängers von Hameln in einer 2006 entstandenen hoch expressiven Oper für fünfzehn Musiker und zwei Sängerinnen, welche sämtliche Rollen verkörpern, vom dunklen Rattenfänger über die Ministerfamilie bis zur rattenhassenden Volksmasse. Wenn das Kind des Ministers insistiert, Ratten mit Hüten und Mänteln aus der Stadt ausziehen zu sehen, zieht die Oper weitere Kreise um die historisch nie geklärten Gründe für das Hamelner Wunder aus dem 13. Jahrhundert, das bald auf Heimatflucht einer perspektivenlosen Jugend, bald auf Kinderkreuzzüge zurückgeführt wurde. George Benjamins insistierende, plastische Klangsprache verstärkt die magische Wirkung einer zeitlosen Geschichte, die sich um zentrale gesellschaftliche Fragen und nicht zuletzt auch um die Wirkung von Musik dreht.


Besetzung
Musiktheater ab 14 Jahren
Lyrische Erzählung in zwei Teilen
Musik: George Benjamin / Text: Martin Crimp