Staatsoper Stuttgart, Foto: Martin Sigmund
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Staatsoper Stuttgart

Foto: A. T. Schaefer
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Spielplan

Cosi fan tutte

Wolfgang Amadeus Mozart
Staatsoper Stuttgart

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Inhalt


Fiordiligi und Guglielmo sind unsterblich ineinander verliebt. Fiordiligis Schwester Dorabella hat in Ferrando den Mann ihrer Träume gefunden. Don Alfonso und Despina haben den Glauben an die große Liebe bereits hinter sich gelassen. In einer Wette unterziehen sich die beiden jungen Paare einer unerhörten Treueprobe. Das Spiel gerät außer Kontrolle, als die Liebenden ihre Gefühle für den Partner des oder der anderen entdecken.

1790 inszenierte Mozart dieses Spiel der Masken des Begehrens, das die Niederlage idealisierter bürgerlicher Empfindsamkeit vor der Macht des Eros zelebriert. Eine vorrevolutionäre Tabulosigkeit, die vom bürgerlichen Tugendkanon des 19. Jahrhunderts verfemt wurde: Man war eher bereit, sich im Namen ewiger Liebe mit dem Ehebruch von Tristan und Isolde zu arrangieren, als sich Mozarts ebenso furchtlosem wie liebe- und liebesvollem Spiel der Erkenntnis zu überlassen. Selbst der Librettist wagte es 1827 in seinen Memoiren nicht mehr, den nun als »frauenfeindlich« diskreditierten Haupttitel der Oper So machen es alle (Frauen) zu nennen, und bezog sich verschämt nur noch mit dem Untertitel Die Schule der Liebenden auf das eigene Werk.


Besetzung
Musikalische Leitung: Sylvain Cambreling, Uwe Sandner, Roland Kluttig
Regie: Yannis Houvardas
Bühne: Herbert Murauer
Kostüme: Anja Rabes
Licht: Reinhard Traub
Chor: Christoph Heil
Dramaturgie: Patrick Hahn

Fiordiligi: Hailey Clark, Juanita Lascarro, Mandy Fredrich
Dorabella: Sophie Marilley, Diana Haller
Guglielmo: Ronan Collett, André Morsch
Ferrando: Thomas Elwin, Sebastian Kohlhepp
Despina: Yuko Kakuta
Don Alfonso: Shigeo Ishino

Staatsopernchor Stuttgart
Staatsorchester Stuttgart