Semperoper - Schsische Staatsoper Dresden, Foto: Klaus Gigga
KULTURpur - Wissen, wo was läuft!
Premiumpartner
IDEAL Versicherung
IDEALversicherung

Semperoper - Sächsische Staatsoper Dresden


Theaterplatz 2
01067 Dresden
Tel.: 0351 49110
Homepage

Spielplan

Mise en abyme - Widerspiegelung

Lucia Ronchetti
Semperoper - Sächsische Staatsoper Dresden
<p style="text-align: justify;">
	Und es folgt der dritte Streich! Mit den Intermezzi »Contrascena« und »Sub-Plot« schlug die italienische Komponistin Lucia Ronchetti in den vergangenen beiden Spielzeiten den Bogen vom barocken Intermezzo ins 21. Jahrhundert. Mit »Mise en abyme« führt sie nun beide Musikwelten in einer neuen Kammeroper zusammen. Darin erscheint noch einmal kein Geringerer als Pietro Metastasio, seines Zeichens Wiener Hofoperndichter und Verfasser der wohl bekanntesten Libretti der Barockoper, wie zum Beispiel »Didone abbandonata«, aber auch des satirischen Intermezzos »L’impresario delle Canarie«. Nach dem »Spiel im Spiel«-Prinzip sollen beide Stücke an einem Abend aufgeführt werden. Regie in dem unvermeidlichen Chaos führt der Dichter selbst und dieser lässt keine Gelegenheit aus, über seine Ansichten zum »modernen« Musiktheater zu philosophieren. Doch neben aller Theorie zieht »Mise en abyme« den schmutzigen Vorhang beiseite und gewährt einen amüsanten Blick auf die verwirrenden Abläufe einer neapolitanischen Theaterproduktion, gewürzt mit Ronchettis unverwechselbarer, heutiger Interpretation barocker Musik.</p>

Und es folgt der dritte Streich! Mit den Intermezzi »Contrascena« und »Sub-Plot« schlug die italienische Komponistin Lucia Ronchetti in den vergangenen beiden Spielzeiten den Bogen vom barocken Intermezzo ins 21. Jahrhundert. Mit »Mise en abyme« führt sie nun beide Musikwelten in einer neuen Kammeroper zusammen. Darin erscheint noch einmal kein Geringerer als Pietro Metastasio, seines Zeichens Wiener Hofoperndichter und Verfasser der wohl bekanntesten Libretti der Barockoper, wie zum Beispiel »Didone abbandonata«, aber auch des satirischen Intermezzos »L’impresario delle Canarie«. Nach dem »Spiel im Spiel«-Prinzip sollen beide Stücke an einem Abend aufgeführt werden. Regie in dem unvermeidlichen Chaos führt der Dichter selbst und dieser lässt keine Gelegenheit aus, über seine Ansichten zum »modernen« Musiktheater zu philosophieren. Doch neben aller Theorie zieht »Mise en abyme« den schmutzigen Vorhang beiseite und gewährt einen amüsanten Blick auf die verwirrenden Abläufe einer neapolitanischen Theaterproduktion, gewürzt mit Ronchettis unverwechselbarer, heutiger Interpretation barocker Musik.


Video anzeigen
Inhalt


Und es folgt der dritte Streich! Mit den Intermezzi »Contrascena« und »Sub-Plot« schlug die italienische Komponistin Lucia Ronchetti in den vergangenen beiden Spielzeiten den Bogen vom barocken Intermezzo ins 21. Jahrhundert. Mit »Mise en abyme« führt sie nun beide Musikwelten in einer neuen Kammeroper zusammen. Darin erscheint noch einmal kein Geringerer als Pietro Metastasio, seines Zeichens Wiener Hofoperndichter und Verfasser der wohl bekanntesten Libretti der Barockoper, wie zum Beispiel »Didone abbandonata«, aber auch des satirischen Intermezzos »L’impresario delle Canarie«. Nach dem »Spiel im Spiel«-Prinzip sollen beide Stücke an einem Abend aufgeführt werden. Regie in dem unvermeidlichen Chaos führt der Dichter selbst und dieser lässt keine Gelegenheit aus, über seine Ansichten zum »modernen« Musiktheater zu philosophieren. Doch neben aller Theorie zieht »Mise en abyme« den schmutzigen Vorhang beiseite und gewährt einen amüsanten Blick auf die verwirrenden Abläufe einer neapolitanischen Theaterproduktion, gewürzt mit Ronchettis unverwechselbarer, heutiger Interpretation barocker Musik.


Besetzung
Musikalische Leitung: Felice Venanzoni
Inszenierung: Axel Köhler
Bühnenbild: Arne Walther
Kostüme: Frauke Schernau
Barocke Mimik: Nils Niemann
Dramaturgie: Anne Gerber

Mitglieder des Händelfestspielorchesters Halle