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Peer Gynt

Henrik Ibsen
Schauspielhaus und Kammertheater Stuttgart
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	„Peer, du lügst!“ So beginnt das nordische Epos des Träumers und Fantasten Peer Gynt. Die Lebensgier der Jugend und die Suche nach dem eigenen Ich ziehen den Antihelden in die Fremde. Gynt wird Beduinenhäuptling und Prophet, besucht die Küsten und Wüsten der Welt, macht Bekanntschaft mit Trollen und Tollhäuslern und lässt sich zum Kaiser der Narren krönen – nur den Weg zu sich selbst findet er nicht. Gynts Reise währt ein halbes Leben lang und endet dort, wo sie begonnen hat: vor dem Haus seiner Jugendliebe Solvejg. „Hin und zurück, ’s ist der gleiche Weg / Hinaus und hinein, ’s ist der gleiche Steg“. Peer Gynt betritt die Kammer, er ist alt geworden, während Solvejg auf ihn gewartet hat: auf einen, der scheitern musste, um am Ende Mensch zu werden.<br />
	Mit Peer Gynt schrieb Henrik Ibsen im Jahr 1867 ein „dramatisches Gedicht“, das die Frage nach den Möglichkeiten menschlicher Selbsterkenntnis auf eine bis heute gültige Formel bringt. Was als fantastisches Märchen daherkommt, ist Zeitstück, beißende Satire und faustische Weltbetrachtung zugleich: eine Reise über drei Lebensalter, durch die Irrgärten der eigenen Identität und hinein in die Rätsel menschlicher Existenz.</p>

„Peer, du lügst!“ So beginnt das nordische Epos des Träumers und Fantasten Peer Gynt. Die Lebensgier der Jugend und die Suche nach dem eigenen Ich ziehen den Antihelden in die Fremde. Gynt wird Beduinenhäuptling und Prophet, besucht die Küsten und Wüsten der Welt, macht Bekanntschaft mit Trollen und Tollhäuslern und lässt sich zum Kaiser der Narren krönen – nur den Weg zu sich selbst findet er nicht. Gynts Reise währt ein halbes Leben lang und endet dort, wo sie begonnen hat: vor dem Haus seiner Jugendliebe Solvejg. „Hin und zurück, ’s ist der gleiche Weg / Hinaus und hinein, ’s ist der gleiche Steg“. Peer Gynt betritt die Kammer, er ist alt geworden, während Solvejg auf ihn gewartet hat: auf einen, der scheitern musste, um am Ende Mensch zu werden.
Mit Peer Gynt schrieb Henrik Ibsen im Jahr 1867 ein „dramatisches Gedicht“, das die Frage nach den Möglichkeiten menschlicher Selbsterkenntnis auf eine bis heute gültige Formel bringt. Was als fantastisches Märchen daherkommt, ist Zeitstück, beißende Satire und faustische Weltbetrachtung zugleich: eine Reise über drei Lebensalter, durch die Irrgärten der eigenen Identität und hinein in die Rätsel menschlicher Existenz.


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„Peer, du lügst!“ So beginnt das nordische Epos des Träumers und Fantasten Peer Gynt. Die Lebensgier der Jugend und die Suche nach dem eigenen Ich ziehen den Antihelden in die Fremde. Gynt wird Beduinenhäuptling und Prophet, besucht die Küsten und Wüsten der Welt, macht Bekanntschaft mit Trollen und Tollhäuslern und lässt sich zum Kaiser der Narren krönen – nur den Weg zu sich selbst findet er nicht. Gynts Reise währt ein halbes Leben lang und endet dort, wo sie begonnen hat: vor dem Haus seiner Jugendliebe Solvejg. „Hin und zurück, ’s ist der gleiche Weg / Hinaus und hinein, ’s ist der gleiche Steg“. Peer Gynt betritt die Kammer, er ist alt geworden, während Solvejg auf ihn gewartet hat: auf einen, der scheitern musste, um am Ende Mensch zu werden.

Mit Peer Gynt schrieb Henrik Ibsen im Jahr 1867 ein „dramatisches Gedicht“, das die Frage nach den Möglichkeiten menschlicher Selbsterkenntnis auf eine bis heute gültige Formel bringt. Was als fantastisches Märchen daherkommt, ist Zeitstück, beißende Satire und faustische Weltbetrachtung zugleich: eine Reise über drei Lebensalter, durch die Irrgärten der eigenen Identität und hinein in die Rätsel menschlicher Existenz.


Besetzung
Regie: Christopher Rüping
Bühne: Jonathan Mertz
Kostüme: Schwind, Lene
Musik: Hart, Christoph