Saarlndisches Staatstheater Saarbrcken, Foto: Josef Scherer
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Saarländisches Staatstheater Saarbrücken

Saarländisches Staatstheater Saarbrücken, Foto: Josef Scherer
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Volpone

Ben Jonson
Saarländisches Staatstheater Saarbrücken
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	Bitterböse Komödie im Stil der Commedia dell'arte: Geiz, Gier und Korruption als zeitloses Sittenbild unserer Gesellschaft.<br />
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	Volpone (der Fuchs) macht sich einen Spaß daraus, sein baldiges Ableben vorzutäuschen. Mit Hilfe seines Dieners Mosca (der Schmeißfliege) inszeniert der Kaufmann, der bereits im Geld schwimmt, ein hinterlistiges Possenspiel, um die Erbschleicher, die ihn umgarnen, so richtig vorzuführen. Die Galgenvögel lassen sich auch nicht lange bitten: Für die Aussicht auf Reichtum würde Corbaccio (die böse Krähe) dem »sterbenskranken« Kaufmann sogar seine eigene Frau als »Krankenschwester« überlassen ... Doch es ist Mosca, der dem ach so schlauen Fuchs schließlich die Nase zeigt und sich dessen Reichtum zu eigen macht. Am Ende darf Volpone froh sein, dass er zwar mit nackter, aber wenigstens lebendiger Haut davon gekommen ist … Ben Jonson (1572 bis 1637) hat mit »Volpone« eine bitterböse Komödie, ganz in der Tradition der Commedia dell’arte, zu Papier gebracht. Stefan Zweig schuf dreihundert Jahre später eine Bearbeitung, die dem Stück zu größter Popularität verhelfen sollte: Die Dialoge sind moderner und brillieren durch Witz und Scharfzüngigkeit. So werden Geiz und Gier als wesentliche Komponenten des Mensch-Seins in zeitlos gültiger Vergrößerung vorgeführt und auf äußerst vergnügliche Weise seziert.</p>

Bitterböse Komödie im Stil der Commedia dell'arte: Geiz, Gier und Korruption als zeitloses Sittenbild unserer Gesellschaft.

Volpone (der Fuchs) macht sich einen Spaß daraus, sein baldiges Ableben vorzutäuschen. Mit Hilfe seines Dieners Mosca (der Schmeißfliege) inszeniert der Kaufmann, der bereits im Geld schwimmt, ein hinterlistiges Possenspiel, um die Erbschleicher, die ihn umgarnen, so richtig vorzuführen. Die Galgenvögel lassen sich auch nicht lange bitten: Für die Aussicht auf Reichtum würde Corbaccio (die böse Krähe) dem »sterbenskranken« Kaufmann sogar seine eigene Frau als »Krankenschwester« überlassen ... Doch es ist Mosca, der dem ach so schlauen Fuchs schließlich die Nase zeigt und sich dessen Reichtum zu eigen macht. Am Ende darf Volpone froh sein, dass er zwar mit nackter, aber wenigstens lebendiger Haut davon gekommen ist … Ben Jonson (1572 bis 1637) hat mit »Volpone« eine bitterböse Komödie, ganz in der Tradition der Commedia dell’arte, zu Papier gebracht. Stefan Zweig schuf dreihundert Jahre später eine Bearbeitung, die dem Stück zu größter Popularität verhelfen sollte: Die Dialoge sind moderner und brillieren durch Witz und Scharfzüngigkeit. So werden Geiz und Gier als wesentliche Komponenten des Mensch-Seins in zeitlos gültiger Vergrößerung vorgeführt und auf äußerst vergnügliche Weise seziert.


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Bitterböse Komödie im Stil der Commedia dell'arte: Geiz, Gier und Korruption als zeitloses Sittenbild unserer Gesellschaft.



Volpone (der Fuchs) macht sich einen Spaß daraus, sein baldiges Ableben vorzutäuschen. Mit Hilfe seines Dieners Mosca (der Schmeißfliege) inszeniert der Kaufmann, der bereits im Geld schwimmt, ein hinterlistiges Possenspiel, um die Erbschleicher, die ihn umgarnen, so richtig vorzuführen. Die Galgenvögel lassen sich auch nicht lange bitten: Für die Aussicht auf Reichtum würde Corbaccio (die böse Krähe) dem »sterbenskranken« Kaufmann sogar seine eigene Frau als »Krankenschwester« überlassen ... Doch es ist Mosca, der dem ach so schlauen Fuchs schließlich die Nase zeigt und sich dessen Reichtum zu eigen macht. Am Ende darf Volpone froh sein, dass er zwar mit nackter, aber wenigstens lebendiger Haut davon gekommen ist … Ben Jonson (1572 bis 1637) hat mit »Volpone« eine bitterböse Komödie, ganz in der Tradition der Commedia dell’arte, zu Papier gebracht. Stefan Zweig schuf dreihundert Jahre später eine Bearbeitung, die dem Stück zu größter Popularität verhelfen sollte: Die Dialoge sind moderner und brillieren durch Witz und Scharfzüngigkeit. So werden Geiz und Gier als wesentliche Komponenten des Mensch-Seins in zeitlos gültiger Vergrößerung vorgeführt und auf äußerst vergnügliche Weise seziert.


Besetzung
Komödie von Ben Jonson, in der Neubearbeitung von Stefan Zweig

Inszenierung & Bühnenbild: Thomas Schulte-Michels
Musik: Olivier Truan