Saarlndisches Staatstheater Saarbrcken, Foto: Josef Scherer
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Saarländisches Staatstheater Saarbrücken

Saarländisches Staatstheater Saarbrücken, Foto: Josef Scherer
Saarländisches Staatstheater Saarbrücken, Foto: Josef Scherer

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Ein Maskenball

Giuseppe Verdi
Saarländisches Staatstheater Saarbrücken
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	Aus Zensurgründen von Schweden ins ferne Amerika verlegt, wurde in dieser 1859 in Rom uraufgeführten Oper ein amerikanischer Feudalismus behauptet und ein Graf Riccardo zur Hauptfigur gemacht. Riccardo ist furchtlos, und er ist ein Spieler. Er lässt sich das Schicksal vorhersagen und fordert es heraus. So schlägt er die Prophezeiung der Wahrsagerin Ulrica, dass er durch die Hand seines Freundes Renato sterben werde, in den Wind. Stattdessen stellt er weiter dessen Frau Amelia nach und ignoriert alle Warnungen, dass eine Verschwörung gegen ihn angezettelt worden sei. Doch langsam gleiten ihm die Fäden aus der Hand, das Spiel verselbständigt sich und Riccardo wird Opfer seiner eigenen Inszenierung. Keine andere Oper von Giuseppe Verdi bietet so radikale Wechsel. Humorvoll beschwingte Episoden in schmissig burleskem Ton treffen auf romantisierende, überschwängliche Gefühlsszenen. Komik schlägt in bitteren Ernst um, Freundschaft wird zur Feindschaft, Operettenstil zum Musikdrama.</p>

Aus Zensurgründen von Schweden ins ferne Amerika verlegt, wurde in dieser 1859 in Rom uraufgeführten Oper ein amerikanischer Feudalismus behauptet und ein Graf Riccardo zur Hauptfigur gemacht. Riccardo ist furchtlos, und er ist ein Spieler. Er lässt sich das Schicksal vorhersagen und fordert es heraus. So schlägt er die Prophezeiung der Wahrsagerin Ulrica, dass er durch die Hand seines Freundes Renato sterben werde, in den Wind. Stattdessen stellt er weiter dessen Frau Amelia nach und ignoriert alle Warnungen, dass eine Verschwörung gegen ihn angezettelt worden sei. Doch langsam gleiten ihm die Fäden aus der Hand, das Spiel verselbständigt sich und Riccardo wird Opfer seiner eigenen Inszenierung. Keine andere Oper von Giuseppe Verdi bietet so radikale Wechsel. Humorvoll beschwingte Episoden in schmissig burleskem Ton treffen auf romantisierende, überschwängliche Gefühlsszenen. Komik schlägt in bitteren Ernst um, Freundschaft wird zur Feindschaft, Operettenstil zum Musikdrama.


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Aus Zensurgründen von Schweden ins ferne Amerika verlegt, wurde in dieser 1859 in Rom uraufgeführten Oper ein amerikanischer Feudalismus behauptet und ein Graf Riccardo zur Hauptfigur gemacht. Riccardo ist furchtlos, und er ist ein Spieler. Er lässt sich das Schicksal vorhersagen und fordert es heraus. So schlägt er die Prophezeiung der Wahrsagerin Ulrica, dass er durch die Hand seines Freundes Renato sterben werde, in den Wind. Stattdessen stellt er weiter dessen Frau Amelia nach und ignoriert alle Warnungen, dass eine Verschwörung gegen ihn angezettelt worden sei. Doch langsam gleiten ihm die Fäden aus der Hand, das Spiel verselbständigt sich und Riccardo wird Opfer seiner eigenen Inszenierung. Keine andere Oper von Giuseppe Verdi bietet so radikale Wechsel. Humorvoll beschwingte Episoden in schmissig burleskem Ton treffen auf romantisierende, überschwängliche Gefühlsszenen. Komik schlägt in bitteren Ernst um, Freundschaft wird zur Feindschaft, Operettenstil zum Musikdrama.


Besetzung
Musikalische Leitung: Nicholas Milton
Regie: Tom Ryser
Ausstattung: Stefan Rieckhoff
Choreografie: Lillian Stillwell
Chor: Jaume Miranda
Dramaturgie: Brigitte Heusinger
Mit dem Opernchor des SST und dem Saarländischen Staatsorchester