Opernhaus Kiel, Foto: Olaf Struck
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Opernhaus Kiel - Theater Kiel

Foto: Olaf Struck
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Die Hochzeit des Figaro

Wolfgang Amadeus Mozart
Opernhaus
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	Die Ehe der Almavivas ist in die Jahre gekommen. Der Graf hat mehr Interesse an jungen Bediensteten wie der schönen Susanna als an seiner eigenen Frau. Da passt es ihm nicht recht, dass Susanna den Tausendsassa Figaro heiraten möchte. Mit allen Mitteln versucht er, diese Hochzeit zu verhindern, doch die Gräfin, die ihrem vergangenen Glück nachtrauert, spielt zusammen mit Figaro und Susanna gegen ihren Mann. Zusätzliche Verwirrung verursachen die amourösen Entdeckungen des pubertären Pagen Cherubino, der dem Grafen mehr als einmal an diesem »verrückten Tag« in die Quere kommt.<br />
	Als Mozart 1786 das in Wien eigentlich verbotene Stück Der tolle Tag oder die Hochzeit des Figaro in Musik setzte, war er sich mit seinem Textdichter Lorenzo Da Ponte voll im Klaren, dass er damit ein »quasi neues Bühnengenre« geschaffen hatte, wie Da Ponte in der Vorrede zum Libretto schreibt. Eine komische Oper, bei der Musik und Handlung eine derartige Symbiose eingehen sollten, war bis dato unerhört und ist bis heute kaum wieder erreicht worden. Und Mozarts Musik dringt hier in Dimensionen der menschlichen Psyche vor wie nur wenige Komponisten vor oder nach ihm. Generalintendant Daniel Karasek inszeniert ein zeitloses Meisterwerk, das Harmonie, Humor und Humanität in heitere Balance bringen kann.</p>

Die Ehe der Almavivas ist in die Jahre gekommen. Der Graf hat mehr Interesse an jungen Bediensteten wie der schönen Susanna als an seiner eigenen Frau. Da passt es ihm nicht recht, dass Susanna den Tausendsassa Figaro heiraten möchte. Mit allen Mitteln versucht er, diese Hochzeit zu verhindern, doch die Gräfin, die ihrem vergangenen Glück nachtrauert, spielt zusammen mit Figaro und Susanna gegen ihren Mann. Zusätzliche Verwirrung verursachen die amourösen Entdeckungen des pubertären Pagen Cherubino, der dem Grafen mehr als einmal an diesem »verrückten Tag« in die Quere kommt.
Als Mozart 1786 das in Wien eigentlich verbotene Stück Der tolle Tag oder die Hochzeit des Figaro in Musik setzte, war er sich mit seinem Textdichter Lorenzo Da Ponte voll im Klaren, dass er damit ein »quasi neues Bühnengenre« geschaffen hatte, wie Da Ponte in der Vorrede zum Libretto schreibt. Eine komische Oper, bei der Musik und Handlung eine derartige Symbiose eingehen sollten, war bis dato unerhört und ist bis heute kaum wieder erreicht worden. Und Mozarts Musik dringt hier in Dimensionen der menschlichen Psyche vor wie nur wenige Komponisten vor oder nach ihm. Generalintendant Daniel Karasek inszeniert ein zeitloses Meisterwerk, das Harmonie, Humor und Humanität in heitere Balance bringen kann.


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Die Ehe der Almavivas ist in die Jahre gekommen. Der Graf hat mehr Interesse an jungen Bediensteten wie der schönen Susanna als an seiner eigenen Frau. Da passt es ihm nicht recht, dass Susanna den Tausendsassa Figaro heiraten möchte. Mit allen Mitteln versucht er, diese Hochzeit zu verhindern, doch die Gräfin, die ihrem vergangenen Glück nachtrauert, spielt zusammen mit Figaro und Susanna gegen ihren Mann. Zusätzliche Verwirrung verursachen die amourösen Entdeckungen des pubertären Pagen Cherubino, der dem Grafen mehr als einmal an diesem »verrückten Tag« in die Quere kommt.

Als Mozart 1786 das in Wien eigentlich verbotene Stück Der tolle Tag oder die Hochzeit des Figaro in Musik setzte, war er sich mit seinem Textdichter Lorenzo Da Ponte voll im Klaren, dass er damit ein »quasi neues Bühnengenre« geschaffen hatte, wie Da Ponte in der Vorrede zum Libretto schreibt. Eine komische Oper, bei der Musik und Handlung eine derartige Symbiose eingehen sollten, war bis dato unerhört und ist bis heute kaum wieder erreicht worden. Und Mozarts Musik dringt hier in Dimensionen der menschlichen Psyche vor wie nur wenige Komponisten vor oder nach ihm. Generalintendant Daniel Karasek inszeniert ein zeitloses Meisterwerk, das Harmonie, Humor und Humanität in heitere Balance bringen kann.


Besetzung
Musikalische Leitung Moritz Caffier
Regie Daniel Karasek
Bühne Norbert Ziermann
Kostüme Claudia Spielmann
Choreinstudierung Lam Tran Dinh

Figaro: Ks. Jörg Sabrowski, Christoph Woo
Susanna: Hye Jung Lee
Gräfin Almaviva: Agnieszka Hauzer
Graf Almaviva: Tomohiro Takada
Cherubino: Tatia Jibladze
Marcellina: Katharina von Bülow
Barbarina: Lesia Mackowycz
Basilio: Fred Hoffmann
Don Curzio: Michael Müller
Bartolo: Timo Riihonen
Chor Opernchor des Theaters Kiel