Opernhaus Düsseldorf, Foto: Hans Jörg Michel
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Opernhaus Düsseldorf

Opernhaus Düsseldorf, Foto: Hans Jörg Michel
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Rigoletto, Foto: Thilo Beu
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40213 Düsseldorf
Tel.: 0211 8925 211
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Spielplan

b.23 Johannes Brahms - Symphonie Nr. 2

Martin Schläpfer
Opernhaus Düsseldorf
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	Mit großen, frei dahingeworfenen Pinselstrichen baut sich eine Landschaft vor unserem Auge auf. Keso Dekker hat einen Raum geschaffen, der vielerlei Assoziationen zulässt: ein stürmischer Herbsttag, ein aufgepeitschter See, eine hügelig-nächtliche Gegend, die durchaus Anmut kennt - vielleicht dort, wo Johannes Brahms 1877 seine Sinfonie Nr. 2 in D-Dur komponierte, in Kärnten, am Wörthersee - vielleicht.<br />
	Wie kaum einem anderen Zeitgenossen gelingt es Martin Schläpfer immer wieder, das Wesen großer sinfonischer Werke zu erfassen und in Tanz zu verwandeln. In den Bewegungsimaginationen seiner 2013 im Theater Duisburg uraufgeführten Choreographie „Johannes Brahms - Symphonie Nr. 2“, die nun auch im Opernhaus Düsseldorf auf dem Spielplan steht, lebt das Universum des Balletts von „Giselle“ bis „Schwanensee“ weiter. Dabei sind es jedoch nicht die alten Geschichten als Handlung, die den Choreographen interessieren, sondern ihr Tanz - ein Vokabular, das damals erfunden wurde, um auszudrücken, was die Erzählung erforderte: Verzauberung, Elfenhaftes, auch Virtuoses … All das lebt in „Johannes Brahms - Symphonie Nr. 2“ weiter, aber auf eine Weise, die sich der Doppelbödigkeit von Idylle und romantischer Sehnsucht mit der Melancholie der Moderne bewusst ist und Martin Schläpfer damit als einen der aufrichtigsten Gestalter unserer Zeit zeigt.<br />
	In „Johannes Brahms - Symphonie Nr. 2“ schaut Martin Schläpfer „aus der Ferne auf den Ursprung der Ballett-Welt, und kommt ihr doch ganz nah - indem er unsere Phantasie zündet. Was kann Kunst mehr?“, schrieb Dorion Weickmann in der Süddeutschen Zeitung über die Uraufführung. Und Wiebke Hüster in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: „Der Tanz hat die Märchen aufgegeben, die Elfen, Königinnen, Willis und Schwäne. Aber sein Zauber ist nicht gebrochen. Seine Zukunft hat eben, zu Brahms’ Zweiter, begonnen.“</p>

Mit großen, frei dahingeworfenen Pinselstrichen baut sich eine Landschaft vor unserem Auge auf. Keso Dekker hat einen Raum geschaffen, der vielerlei Assoziationen zulässt: ein stürmischer Herbsttag, ein aufgepeitschter See, eine hügelig-nächtliche Gegend, die durchaus Anmut kennt - vielleicht dort, wo Johannes Brahms 1877 seine Sinfonie Nr. 2 in D-Dur komponierte, in Kärnten, am Wörthersee - vielleicht.
Wie kaum einem anderen Zeitgenossen gelingt es Martin Schläpfer immer wieder, das Wesen großer sinfonischer Werke zu erfassen und in Tanz zu verwandeln. In den Bewegungsimaginationen seiner 2013 im Theater Duisburg uraufgeführten Choreographie „Johannes Brahms - Symphonie Nr. 2“, die nun auch im Opernhaus Düsseldorf auf dem Spielplan steht, lebt das Universum des Balletts von „Giselle“ bis „Schwanensee“ weiter. Dabei sind es jedoch nicht die alten Geschichten als Handlung, die den Choreographen interessieren, sondern ihr Tanz - ein Vokabular, das damals erfunden wurde, um auszudrücken, was die Erzählung erforderte: Verzauberung, Elfenhaftes, auch Virtuoses … All das lebt in „Johannes Brahms - Symphonie Nr. 2“ weiter, aber auf eine Weise, die sich der Doppelbödigkeit von Idylle und romantischer Sehnsucht mit der Melancholie der Moderne bewusst ist und Martin Schläpfer damit als einen der aufrichtigsten Gestalter unserer Zeit zeigt.
In „Johannes Brahms - Symphonie Nr. 2“ schaut Martin Schläpfer „aus der Ferne auf den Ursprung der Ballett-Welt, und kommt ihr doch ganz nah - indem er unsere Phantasie zündet. Was kann Kunst mehr?“, schrieb Dorion Weickmann in der Süddeutschen Zeitung über die Uraufführung. Und Wiebke Hüster in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: „Der Tanz hat die Märchen aufgegeben, die Elfen, Königinnen, Willis und Schwäne. Aber sein Zauber ist nicht gebrochen. Seine Zukunft hat eben, zu Brahms’ Zweiter, begonnen.“


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Inhalt


Mit großen, frei dahingeworfenen Pinselstrichen baut sich eine Landschaft vor unserem Auge auf. Keso Dekker hat einen Raum geschaffen, der vielerlei Assoziationen zulässt: ein stürmischer Herbsttag, ein aufgepeitschter See, eine hügelig-nächtliche Gegend, die durchaus Anmut kennt - vielleicht dort, wo Johannes Brahms 1877 seine Sinfonie Nr. 2 in D-Dur komponierte, in Kärnten, am Wörthersee - vielleicht.

Wie kaum einem anderen Zeitgenossen gelingt es Martin Schläpfer immer wieder, das Wesen großer sinfonischer Werke zu erfassen und in Tanz zu verwandeln. In den Bewegungsimaginationen seiner 2013 im Theater Duisburg uraufgeführten Choreographie „Johannes Brahms - Symphonie Nr. 2“, die nun auch im Opernhaus Düsseldorf auf dem Spielplan steht, lebt das Universum des Balletts von „Giselle“ bis „Schwanensee“ weiter. Dabei sind es jedoch nicht die alten Geschichten als Handlung, die den Choreographen interessieren, sondern ihr Tanz - ein Vokabular, das damals erfunden wurde, um auszudrücken, was die Erzählung erforderte: Verzauberung, Elfenhaftes, auch Virtuoses … All das lebt in „Johannes Brahms - Symphonie Nr. 2“ weiter, aber auf eine Weise, die sich der Doppelbödigkeit von Idylle und romantischer Sehnsucht mit der Melancholie der Moderne bewusst ist und Martin Schläpfer damit als einen der aufrichtigsten Gestalter unserer Zeit zeigt.

In „Johannes Brahms - Symphonie Nr. 2“ schaut Martin Schläpfer „aus der Ferne auf den Ursprung der Ballett-Welt, und kommt ihr doch ganz nah - indem er unsere Phantasie zündet. Was kann Kunst mehr?“, schrieb Dorion Weickmann in der Süddeutschen Zeitung über die Uraufführung. Und Wiebke Hüster in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: „Der Tanz hat die Märchen aufgegeben, die Elfen, Königinnen, Willis und Schwäne. Aber sein Zauber ist nicht gebrochen. Seine Zukunft hat eben, zu Brahms’ Zweiter, begonnen.“


Besetzung
MUSIK Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73 von Johannes Brahms

Choreographie: Martin Schläpfer
Musikalische Leitung: Marc Piollet / Wen-Pin Chien
Bühne und Kostüme: Keso Dekker
Licht: Franz-Xaver Schaffer

Orchester Düsseldorfer Symphoniker