Oper Leipzig, Foto: Kirsten Nijhof
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Oper Leipzig

Foto: Kirsten Nijhof
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Augustusplatz 12
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The Canterville Ghost / Pagliacci


Opernhaus
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	Die Zusammenstellung der beiden Einakter »The Canterville Ghost« / »Pagliacci« als Doppel­abend mit einer Uraufführung mutet ungewöhnlich an. In Leoncavallos hochemotionaler Oper »Pagliacci« (»Der Bajazzo«) erfährt der in die Jahre gekommene Schauspieler Canio, dass seine junge Frau Nedda eine Affäre hat. Trotzdem muss er am Abend auf der Bühne als »Bajazzo« gute Miene zum bösen Spiel machen, wenn Nedda ihm als »Colombina« Hörner aufsetzt. The Show must go on! Dieses gefährliche Spiel zwischen Realität und Fiktion droht Canio aber zu vernichten und es kommt zum tragischen Ende. In Gordon Gettys Oper, die auf Oscar Wildes englischsprachiger Erzählung »The Canterville Ghost« (»Das Gespenst von Canterville«) basiert, verzweifelt ein Jahrhunderte altes Gespenst an den angst- und furchtlosen Schlossbewohnern, die sich weder von einem immer wiederkehrenden Blutfleck, noch vom Rasseln der Ketten mehr schrecken lassen.<br />
	Gordon Getty ist ein zeitgenössischer Komponist aus den usa. Zu seinen Arbeiten gehören Opern, Chor- und Orchesterwerke. Ähnlich wie Leoncavallo schreibt Getty eine naturalistisch- illustrative Musik mit spätromantischen Anklängen. Jetzt hat er Wildes Anti-Grusel-Erzählung als Einakter vertont. Die komische Umkehrung der Gespenstergeschichte, in der sich der Geist vor den Menschen fürchtet und nicht umgekehrt, wurde 1887 in der Zeitschrift »The Court and Society Review« veröffentlicht, zehn Jahre vor Bram Stokers Vampir-Roman »Dracula«. Das Absterben bestimmter Glaubensvorstellungen im rationalistisch-aufgeklärten Zeitalter ist bei Stoker und Wilde gleichermaßen Thema. Wilde persifliert dabei die sinnentleerte Beschäftigung mit okkulten und paranormalen Phänomenen seiner Generation.<br />
	Ein frustrierter Geist, eine untreue Ehefrau und ein rasender Ehemann! Wir sind gespannt, wohin uns der Doppelabend führen wird.</p>

Die Zusammenstellung der beiden Einakter »The Canterville Ghost« / »Pagliacci« als Doppel­abend mit einer Uraufführung mutet ungewöhnlich an. In Leoncavallos hochemotionaler Oper »Pagliacci« (»Der Bajazzo«) erfährt der in die Jahre gekommene Schauspieler Canio, dass seine junge Frau Nedda eine Affäre hat. Trotzdem muss er am Abend auf der Bühne als »Bajazzo« gute Miene zum bösen Spiel machen, wenn Nedda ihm als »Colombina« Hörner aufsetzt. The Show must go on! Dieses gefährliche Spiel zwischen Realität und Fiktion droht Canio aber zu vernichten und es kommt zum tragischen Ende. In Gordon Gettys Oper, die auf Oscar Wildes englischsprachiger Erzählung »The Canterville Ghost« (»Das Gespenst von Canterville«) basiert, verzweifelt ein Jahrhunderte altes Gespenst an den angst- und furchtlosen Schlossbewohnern, die sich weder von einem immer wiederkehrenden Blutfleck, noch vom Rasseln der Ketten mehr schrecken lassen.
Gordon Getty ist ein zeitgenössischer Komponist aus den usa. Zu seinen Arbeiten gehören Opern, Chor- und Orchesterwerke. Ähnlich wie Leoncavallo schreibt Getty eine naturalistisch- illustrative Musik mit spätromantischen Anklängen. Jetzt hat er Wildes Anti-Grusel-Erzählung als Einakter vertont. Die komische Umkehrung der Gespenstergeschichte, in der sich der Geist vor den Menschen fürchtet und nicht umgekehrt, wurde 1887 in der Zeitschrift »The Court and Society Review« veröffentlicht, zehn Jahre vor Bram Stokers Vampir-Roman »Dracula«. Das Absterben bestimmter Glaubensvorstellungen im rationalistisch-aufgeklärten Zeitalter ist bei Stoker und Wilde gleichermaßen Thema. Wilde persifliert dabei die sinnentleerte Beschäftigung mit okkulten und paranormalen Phänomenen seiner Generation.
Ein frustrierter Geist, eine untreue Ehefrau und ein rasender Ehemann! Wir sind gespannt, wohin uns der Doppelabend führen wird.


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Die Zusammenstellung der beiden Einakter »The Canterville Ghost« / »Pagliacci« als Doppel­abend mit einer Uraufführung mutet ungewöhnlich an. In Leoncavallos hochemotionaler Oper »Pagliacci« (»Der Bajazzo«) erfährt der in die Jahre gekommene Schauspieler Canio, dass seine junge Frau Nedda eine Affäre hat. Trotzdem muss er am Abend auf der Bühne als »Bajazzo« gute Miene zum bösen Spiel machen, wenn Nedda ihm als »Colombina« Hörner aufsetzt. The Show must go on! Dieses gefährliche Spiel zwischen Realität und Fiktion droht Canio aber zu vernichten und es kommt zum tragischen Ende. In Gordon Gettys Oper, die auf Oscar Wildes englischsprachiger Erzählung »The Canterville Ghost« (»Das Gespenst von Canterville«) basiert, verzweifelt ein Jahrhunderte altes Gespenst an den angst- und furchtlosen Schlossbewohnern, die sich weder von einem immer wiederkehrenden Blutfleck, noch vom Rasseln der Ketten mehr schrecken lassen.

Gordon Getty ist ein zeitgenössischer Komponist aus den usa. Zu seinen Arbeiten gehören Opern, Chor- und Orchesterwerke. Ähnlich wie Leoncavallo schreibt Getty eine naturalistisch- illustrative Musik mit spätromantischen Anklängen. Jetzt hat er Wildes Anti-Grusel-Erzählung als Einakter vertont. Die komische Umkehrung der Gespenstergeschichte, in der sich der Geist vor den Menschen fürchtet und nicht umgekehrt, wurde 1887 in der Zeitschrift »The Court and Society Review« veröffentlicht, zehn Jahre vor Bram Stokers Vampir-Roman »Dracula«. Das Absterben bestimmter Glaubensvorstellungen im rationalistisch-aufgeklärten Zeitalter ist bei Stoker und Wilde gleichermaßen Thema. Wilde persifliert dabei die sinnentleerte Beschäftigung mit okkulten und paranormalen Phänomenen seiner Generation.

Ein frustrierter Geist, eine untreue Ehefrau und ein rasender Ehemann! Wir sind gespannt, wohin uns der Doppelabend führen wird.


Besetzung
Dirigent Matthias Foremny
Inszenierung Anthony Pilavachi
Bühne und Kostüme Tatjana Ivschina
Einstudierung Chor Alessandro Zuppardo
Einstudierung Kinderchor Sophie Bauer