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Oper Frankfurt - Städtische Bühnen

Oper Frankfurt, Foto: Wolfgang Runkel
Oper Frankfurt, Foto: Wolfgang Runkel
Rinaldo, Foto: Barbara Aumüller
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Willy-Brandt-Platz
60311 Frankfurt/Main
Tel.: 069 13 40 400
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Spielplan

Euryanthe

Carl Maria von Weber
Oper Frankfurt - Städtische Bühnen
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	Um große Tableaus, um heroische Anwandlungen und melancholische Liebesbekenntnisse kreist die Handlung. Gleich nach dem überwältigenden Auftakt der Ouvertüre von Euryanthe beschwört die Musik eine mystische Geisterwelt. Graf Adolars Schwester Emma hat sich aus Liebeskummer mit einem vergifteten Ring selbst getötet und findet nun in ihrem Grab keine Ruhe. Webers Klangmagie verzaubert; dennoch führt sein musikalisch aufregendstes Werk aufgrund des umstrittenen Librettos zu Unrecht ein Schattendasein in der Opernwelt. Die Dichterin Helmina von Chézy folgte einer Vorlage aus dem 13. Jahrhundert, die auf dem Schloss Ludwigs VI. spielt. Der eben beschlossene Frieden wird gefeiert. Graf Lysiart stellt Euryanthes Treue zu Adolar infrage. Es kommt zu einer Wette, in der Adolar seine Besitztümer gegen die Treue seiner Geliebten setzt. Lysiart versucht Euryanthe zu verführen, wird aber von ihr abgewiesen. Doch er bekommt unerwartet Hilfe von Eglantine, Euryanthes Vertraute, die ihrerseits in Adolar verliebt ist. Beide schmieden ein Komplott, dem Euryanthe zum Opfer fällt. Sie wird verstoßen und von Adolar im Wald ausgesetzt. In einer unerwarteten Begegnung mit dem König findet Euryanthe den Mut, sich zu verteidigen. Das Verräterpaar entlarvt sich selbst, die Intrige ist lückenlos aufgedeckt.<br />
	Webers erste durchkomponierte Oper entstand nach dem durchschlagenden Erfolg des Freischütz. In der Euryanthe-Partitur beschritt er neue harmonische Wege. Darüber hinaus gelang es ihm, fesselnde musikalische Charakterstudien herauszuarbeiten. Wie eigenwillig das Libretto auch sein mag – der dramatische Fluss der Musik, den es anregte, ist von seltener Klarheit und feiner Poesie.</p>

Um große Tableaus, um heroische Anwandlungen und melancholische Liebesbekenntnisse kreist die Handlung. Gleich nach dem überwältigenden Auftakt der Ouvertüre von Euryanthe beschwört die Musik eine mystische Geisterwelt. Graf Adolars Schwester Emma hat sich aus Liebeskummer mit einem vergifteten Ring selbst getötet und findet nun in ihrem Grab keine Ruhe. Webers Klangmagie verzaubert; dennoch führt sein musikalisch aufregendstes Werk aufgrund des umstrittenen Librettos zu Unrecht ein Schattendasein in der Opernwelt. Die Dichterin Helmina von Chézy folgte einer Vorlage aus dem 13. Jahrhundert, die auf dem Schloss Ludwigs VI. spielt. Der eben beschlossene Frieden wird gefeiert. Graf Lysiart stellt Euryanthes Treue zu Adolar infrage. Es kommt zu einer Wette, in der Adolar seine Besitztümer gegen die Treue seiner Geliebten setzt. Lysiart versucht Euryanthe zu verführen, wird aber von ihr abgewiesen. Doch er bekommt unerwartet Hilfe von Eglantine, Euryanthes Vertraute, die ihrerseits in Adolar verliebt ist. Beide schmieden ein Komplott, dem Euryanthe zum Opfer fällt. Sie wird verstoßen und von Adolar im Wald ausgesetzt. In einer unerwarteten Begegnung mit dem König findet Euryanthe den Mut, sich zu verteidigen. Das Verräterpaar entlarvt sich selbst, die Intrige ist lückenlos aufgedeckt.
Webers erste durchkomponierte Oper entstand nach dem durchschlagenden Erfolg des Freischütz. In der Euryanthe-Partitur beschritt er neue harmonische Wege. Darüber hinaus gelang es ihm, fesselnde musikalische Charakterstudien herauszuarbeiten. Wie eigenwillig das Libretto auch sein mag – der dramatische Fluss der Musik, den es anregte, ist von seltener Klarheit und feiner Poesie.


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Inhalt


Um große Tableaus, um heroische Anwandlungen und melancholische Liebesbekenntnisse kreist die Handlung. Gleich nach dem überwältigenden Auftakt der Ouvertüre von Euryanthe beschwört die Musik eine mystische Geisterwelt. Graf Adolars Schwester Emma hat sich aus Liebeskummer mit einem vergifteten Ring selbst getötet und findet nun in ihrem Grab keine Ruhe. Webers Klangmagie verzaubert; dennoch führt sein musikalisch aufregendstes Werk aufgrund des umstrittenen Librettos zu Unrecht ein Schattendasein in der Opernwelt. Die Dichterin Helmina von Chézy folgte einer Vorlage aus dem 13. Jahrhundert, die auf dem Schloss Ludwigs VI. spielt. Der eben beschlossene Frieden wird gefeiert. Graf Lysiart stellt Euryanthes Treue zu Adolar infrage. Es kommt zu einer Wette, in der Adolar seine Besitztümer gegen die Treue seiner Geliebten setzt. Lysiart versucht Euryanthe zu verführen, wird aber von ihr abgewiesen. Doch er bekommt unerwartet Hilfe von Eglantine, Euryanthes Vertraute, die ihrerseits in Adolar verliebt ist. Beide schmieden ein Komplott, dem Euryanthe zum Opfer fällt. Sie wird verstoßen und von Adolar im Wald ausgesetzt. In einer unerwarteten Begegnung mit dem König findet Euryanthe den Mut, sich zu verteidigen. Das Verräterpaar entlarvt sich selbst, die Intrige ist lückenlos aufgedeckt.

Webers erste durchkomponierte Oper entstand nach dem durchschlagenden Erfolg des Freischütz. In der Euryanthe-Partitur beschritt er neue harmonische Wege. Darüber hinaus gelang es ihm, fesselnde musikalische Charakterstudien herauszuarbeiten. Wie eigenwillig das Libretto auch sein mag – der dramatische Fluss der Musik, den es anregte, ist von seltener Klarheit und feiner Poesie.


Besetzung
Große romantische Oper in drei Aufzügen Text von Helmina de Chézy
Mit Übertiteln

Musikalische Leitung: Roland Kluttig
Regie: Johannes Erath
Bühnenbild: Heike Scheele
Kostüme: Gesine Völlm
Licht: Joachim Klein
Dramaturgie: Zsolt Horpácsy
Chor und Extrachor: Tilman Michael

Ludwig VI: Kihwan Sim
Adolar: Eric Cutler
Euryanthe: Erika Sunnegardh
Lysiart: James Rutherford
Eglantine: Heidi Melton
Berta: Mitglied des Opernstudios
Rudolf: Michael Porter

Chor und Extrachor der Oper Frankfurt
Frankfurter Opern- und Museumsorchester