Nationaltheater Mannheim
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Nationaltheater Mannheim

Parsifal, Foto: Hans Jörg Michel
Parsifal, Foto: Hans Jörg Michel

Am Goetheplatz, Mozartstraße 9
68161 Mannheim
Tel.: 0621 1680 0
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Spielplan

Die Räuber

Friedrich Schiller
Schauspielhaus
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	Zwei ungleiche Söhne ringen um die Gunst ihres Vaters, des Grafen von Moor. Karl, der Erstgeborene, bittet um Vergebung für seine Jugendsünden aus Leipziger Studentenzeiten. Franz, der sich gegenüber Karl und von der Natur benachteiligt sieht, unterschlägt dem alten Moor das Reuegesuch und intrigiert gegen den älteren Bruder. Karl wird daraufhin vom Vater verstoßen, erben soll nun Franz. Karl wollte zu seiner Familie und Geliebten Amalia zurückkehren. Die unversöhnliche Antwort des Vaters bewirkt einen anderen Entschluss: Er gründet eine Räuberbande. Als ihr Hauptmann will er für die Unterdrückten und gegen die obrigkeitsstaatliche Ordnung kämpfen. Doch als Gewalt und Mord überhandnehmen, gerät er ins Zweifeln und kehrt schließlich zurück in seine Heimat. Dort wird er sich der Ausweglosigkeit seiner Schuld bewusst.<br />
	Schiller stellt in seinem Stück, das Seelendrama, Familientragödie und politisches Melodram zugleich ist, die Frage nach individueller Schuld und Freiheit.<br />
	Nach Bernarda Albas Haus, Das Leben ein Traum und Der Sturm wird Calixto Bieito Schillers 1782 in Mannheim uraufgeführtes Drama am Nationaltheater zur Eröffnung der 18. Internationalen Schillertage 2015 inszenieren.</p>

Zwei ungleiche Söhne ringen um die Gunst ihres Vaters, des Grafen von Moor. Karl, der Erstgeborene, bittet um Vergebung für seine Jugendsünden aus Leipziger Studentenzeiten. Franz, der sich gegenüber Karl und von der Natur benachteiligt sieht, unterschlägt dem alten Moor das Reuegesuch und intrigiert gegen den älteren Bruder. Karl wird daraufhin vom Vater verstoßen, erben soll nun Franz. Karl wollte zu seiner Familie und Geliebten Amalia zurückkehren. Die unversöhnliche Antwort des Vaters bewirkt einen anderen Entschluss: Er gründet eine Räuberbande. Als ihr Hauptmann will er für die Unterdrückten und gegen die obrigkeitsstaatliche Ordnung kämpfen. Doch als Gewalt und Mord überhandnehmen, gerät er ins Zweifeln und kehrt schließlich zurück in seine Heimat. Dort wird er sich der Ausweglosigkeit seiner Schuld bewusst.
Schiller stellt in seinem Stück, das Seelendrama, Familientragödie und politisches Melodram zugleich ist, die Frage nach individueller Schuld und Freiheit.
Nach Bernarda Albas Haus, Das Leben ein Traum und Der Sturm wird Calixto Bieito Schillers 1782 in Mannheim uraufgeführtes Drama am Nationaltheater zur Eröffnung der 18. Internationalen Schillertage 2015 inszenieren.


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Inhalt


Zwei ungleiche Söhne ringen um die Gunst ihres Vaters, des Grafen von Moor. Karl, der Erstgeborene, bittet um Vergebung für seine Jugendsünden aus Leipziger Studentenzeiten. Franz, der sich gegenüber Karl und von der Natur benachteiligt sieht, unterschlägt dem alten Moor das Reuegesuch und intrigiert gegen den älteren Bruder. Karl wird daraufhin vom Vater verstoßen, erben soll nun Franz. Karl wollte zu seiner Familie und Geliebten Amalia zurückkehren. Die unversöhnliche Antwort des Vaters bewirkt einen anderen Entschluss: Er gründet eine Räuberbande. Als ihr Hauptmann will er für die Unterdrückten und gegen die obrigkeitsstaatliche Ordnung kämpfen. Doch als Gewalt und Mord überhandnehmen, gerät er ins Zweifeln und kehrt schließlich zurück in seine Heimat. Dort wird er sich der Ausweglosigkeit seiner Schuld bewusst.

Schiller stellt in seinem Stück, das Seelendrama, Familientragödie und politisches Melodram zugleich ist, die Frage nach individueller Schuld und Freiheit.

Nach Bernarda Albas Haus, Das Leben ein Traum und Der Sturm wird Calixto Bieito Schillers 1782 in Mannheim uraufgeführtes Drama am Nationaltheater zur Eröffnung der 18. Internationalen Schillertage 2015 inszenieren.


Besetzung
Inszenierung: Calixto Bieito
Bühne: Kathrin Younes
Kostüme: Rebekka Zimlich
Video: Sarah Derendinger
Licht: Nicole Berry
Dramaturgie: Ingoh Brux

Maximilian/Pater: Jacques Malan
Franz: Sascha Tuxhorn
Karl: David Müller
Amalia/Kosinsky: Katharina Hauter
Spiegelberg: Boris Koneczny
Räuber: Julius Forster