Nationaltheater Mannheim
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Nationaltheater Mannheim

Parsifal, Foto: Hans Jörg Michel
Parsifal, Foto: Hans Jörg Michel

Am Goetheplatz, Mozartstraße 9
68161 Mannheim
Tel.: 0621 1680 0
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Spielplan

Alceste

Christoph Willibald Gluck
Opernhaus
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	»Nichts ist schöner, als für jemanden, den man liebt, in den Tod zu gehen.« Als das Orakel spricht, dass der sterbende König Admète nur gerettet werden kann, wenn sich ein anderer für ihn opfert, beschließt seine Frau Alceste, diesen Schritt zu tun. Das Volk feiert die Rettung des Königs freudig; beklommen macht Alceste sich zum Sterben bereit. Admète ist verzweifelt und will ihr auf dem Weg in den Tod folgen. Da kommt der Held Hercule an den Hof und beschließt, zu helfen. Er ringt den Göttern der Unterwelt ihr Opfer ab.<br />
	Neun Jahre nach der Wiener Uraufführung seiner bedeutendsten Reformoper, Alceste, erarbeitete Christoph Willibald Gluck 1776 eine neue, französischsprachige Fassung des Stoffs für Paris. Er straffte die ersten beiden Akte dramaturgisch, konzentrierte sich stark auf die beiden Hauptfiguren und ihren Widerpart, die Götter, fügte szenische Effekte ein und die Figur des Hercule, der auch schon in der Textvorlage von Euripides auftritt. Glucks Alceste ist eine Apotheose der aufopfernden Gattenliebe, geprägt von tiefer menschlicher Erschütterung, Kraft und glühendem Gefühl. Sie blieb über 40 Jahre lang im Repertoire der Pariser Oper.</p>

»Nichts ist schöner, als für jemanden, den man liebt, in den Tod zu gehen.« Als das Orakel spricht, dass der sterbende König Admète nur gerettet werden kann, wenn sich ein anderer für ihn opfert, beschließt seine Frau Alceste, diesen Schritt zu tun. Das Volk feiert die Rettung des Königs freudig; beklommen macht Alceste sich zum Sterben bereit. Admète ist verzweifelt und will ihr auf dem Weg in den Tod folgen. Da kommt der Held Hercule an den Hof und beschließt, zu helfen. Er ringt den Göttern der Unterwelt ihr Opfer ab.
Neun Jahre nach der Wiener Uraufführung seiner bedeutendsten Reformoper, Alceste, erarbeitete Christoph Willibald Gluck 1776 eine neue, französischsprachige Fassung des Stoffs für Paris. Er straffte die ersten beiden Akte dramaturgisch, konzentrierte sich stark auf die beiden Hauptfiguren und ihren Widerpart, die Götter, fügte szenische Effekte ein und die Figur des Hercule, der auch schon in der Textvorlage von Euripides auftritt. Glucks Alceste ist eine Apotheose der aufopfernden Gattenliebe, geprägt von tiefer menschlicher Erschütterung, Kraft und glühendem Gefühl. Sie blieb über 40 Jahre lang im Repertoire der Pariser Oper.


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»Nichts ist schöner, als für jemanden, den man liebt, in den Tod zu gehen.« Als das Orakel spricht, dass der sterbende König Admète nur gerettet werden kann, wenn sich ein anderer für ihn opfert, beschließt seine Frau Alceste, diesen Schritt zu tun. Das Volk feiert die Rettung des Königs freudig; beklommen macht Alceste sich zum Sterben bereit. Admète ist verzweifelt und will ihr auf dem Weg in den Tod folgen. Da kommt der Held Hercule an den Hof und beschließt, zu helfen. Er ringt den Göttern der Unterwelt ihr Opfer ab.

Neun Jahre nach der Wiener Uraufführung seiner bedeutendsten Reformoper, Alceste, erarbeitete Christoph Willibald Gluck 1776 eine neue, französischsprachige Fassung des Stoffs für Paris. Er straffte die ersten beiden Akte dramaturgisch, konzentrierte sich stark auf die beiden Hauptfiguren und ihren Widerpart, die Götter, fügte szenische Effekte ein und die Figur des Hercule, der auch schon in der Textvorlage von Euripides auftritt. Glucks Alceste ist eine Apotheose der aufopfernden Gattenliebe, geprägt von tiefer menschlicher Erschütterung, Kraft und glühendem Gefühl. Sie blieb über 40 Jahre lang im Repertoire der Pariser Oper.


Besetzung
Musikalische Leitung: Rubén Dubrovsky (a. G.)
Inszenierung: Dietrich W. Hilsdorf
Bühne: Dieter Richter
Kostüme: Renate Schmitzer
Licht: Nicole Berry
Dramaturgie: Merle Fahrholz
Chor: Anton Tremmel

Admète: Michael Baba / Andreas Hermann
Alceste: Cornelia Ptassek / Galina Shesterneva
2 Kinder Admètes u. Alcestes:
Oberpriester Apollons: Thomas Berau / Bartosz Urbanowicz
Evandre: David Lee / Raphael Wittmer
Herold: Valentin Anikin / John In Eichen / Thomas Jesatko
Hercule: Raymond Ayers / Joachim Goltz
Vier Chorführer: Babett Dörste-Ewald / Gudrun Hermanns / Dong-Seok Im / Kyung-Rak Jeong / Chi Kyung Kim / Junchul Ye / Eun Young Kim / Ji Yoon
Apollon: Raymond Ayers / Nikola Diskić
Orakel: Valentin Anikin / John In Eichen
Gott der Unterwelt: Sung Ha / Sebastian Pilgrim    
Thessalierin: Eunju Kwon / Eun Young Kim / Ji Yoon