Maxim Gorki Theater (Foto: KULTURpur)
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Maxim Gorki Theater

Maxim Gorki Theater (Foto: KULTURpur)
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Am Festungsgraben 2
10117 Berlin
Tel.: 030 20 22 11 29 (Informa
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Spielplan

Zement

Heiner Müller
Maxim Gorki Theater
<p style="text-align:justify">Als tot geglaubter Held der Revolution kehrt der Schlosser Gleb Tschumalow 1920 nach drei Jahren an der Front in sein Heimatstädtchen zurück. Doch statt einer sozialistischen Gesellschaft im Aufbau trifft er auf Hunger, Angst und Resignation. Der Zweifel der Arbeiter und der Rost der Maschinen fressen gleichermaßen am Zementwerk. Glebs Frau Dascha, inzwischen Funktionärin der Partei, kämpft verzweifelt gegen Hunger und Depression der revolutionsmüden Bevölkerung. Sie hat schlicht keine Zeit für den Heimkehrer. Nach dem Krieg wartet auf Gleb Tschumalow die härteste aller Prüfungen: die Arbeit des Helden an einer Welt, die Helden wie ihn nicht mehr braucht. </p>

<p style="text-align:justify">Heiner Müllers Zement entstand 1972 in der DDR. In der bleiernen Zeit der militanten Radikalisierung des linken Aufbruchs (West) und der Betonierung der Verhältnisse (Ost) gräbt Müller Fjodor Gladkows gleichnamigen Revolutionsroman von 1925 aus und bringt ihn mit der Antike in Kontakt. Sein Vers sprengt nicht nur ideologische Gewissheiten, sondern auch die Form der Erzählung. Zement wird so zu einer großen Tragödie über den Widerstand gegen die Vergeblichkeit.</p>

Als tot geglaubter Held der Revolution kehrt der Schlosser Gleb Tschumalow 1920 nach drei Jahren an der Front in sein Heimatstädtchen zurück. Doch statt einer sozialistischen Gesellschaft im Aufbau trifft er auf Hunger, Angst und Resignation. Der Zweifel der Arbeiter und der Rost der Maschinen fressen gleichermaßen am Zementwerk. Glebs Frau Dascha, inzwischen Funktionärin der Partei, kämpft verzweifelt gegen Hunger und Depression der revolutionsmüden Bevölkerung. Sie hat schlicht keine Zeit für den Heimkehrer. Nach dem Krieg wartet auf Gleb Tschumalow die härteste aller Prüfungen: die Arbeit des Helden an einer Welt, die Helden wie ihn nicht mehr braucht. 

Heiner Müllers Zement entstand 1972 in der DDR. In der bleiernen Zeit der militanten Radikalisierung des linken Aufbruchs (West) und der Betonierung der Verhältnisse (Ost) gräbt Müller Fjodor Gladkows gleichnamigen Revolutionsroman von 1925 aus und bringt ihn mit der Antike in Kontakt. Sein Vers sprengt nicht nur ideologische Gewissheiten, sondern auch die Form der Erzählung. Zement wird so zu einer großen Tragödie über den Widerstand gegen die Vergeblichkeit.


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Inhalt

Als tot geglaubter Held der Revolution kehrt der Schlosser Gleb Tschumalow 1920 nach drei Jahren an der Front in sein Heimatstädtchen zurück. Doch statt einer sozialistischen Gesellschaft im Aufbau trifft er auf Hunger, Angst und Resignation. Der Zweifel der Arbeiter und der Rost der Maschinen fressen gleichermaßen am Zementwerk. Glebs Frau Dascha, inzwischen Funktionärin der Partei, kämpft verzweifelt gegen Hunger und Depression der revolutionsmüden Bevölkerung. Sie hat schlicht keine Zeit für den Heimkehrer. Nach dem Krieg wartet auf Gleb Tschumalow die härteste aller Prüfungen: die Arbeit des Helden an einer Welt, die Helden wie ihn nicht mehr braucht. 



Heiner Müllers Zement entstand 1972 in der DDR. In der bleiernen Zeit der militanten Radikalisierung des linken Aufbruchs (West) und der Betonierung der Verhältnisse (Ost) gräbt Müller Fjodor Gladkows gleichnamigen Revolutionsroman von 1925 aus und bringt ihn mit der Antike in Kontakt. Sein Vers sprengt nicht nur ideologische Gewissheiten, sondern auch die Form der Erzählung. Zement wird so zu einer großen Tragödie über den Widerstand gegen die Vergeblichkeit.


Besetzung
NACH: Fjodor Gladkow
VON: Heiner Müller
REGIE: Sebastian Baumgarten

Team:
REGIE: Sebastian Baumgarten
KOSTÜME: Jana Findeklee
VIDEO: Joki Tewes
MUSIK: Andrew Pekler
DRAMATURGIE: Ludwig Haugk

Besetzung:
TILL WONKA
ÇİĞDEM TEKE
THOMAS WODIANKA
ALEKSANDAR RADENKOVIĆ
CYNTHIA MICAS
FALILOU SECK
ARAM TAFRESHIAN
MATEJA MEDED