Landestheater Detmold
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Hänsel und Gretel
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Theaterplatz 1
32756 Detmold
Tel.: 05231 974-60
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Mammon zieht blank!

Matthias Eckoldt
Landestheater Detmold
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	Nach seiner ersten erfolgreichen Expedition in die Seele und Geistesverfassung heutiger Mitteleuropäer mit seinem Lustspiel „Wie ihr wollt!“, in dem er unsere Willensfreiheit, das Wollen, Sollen und Können im Zustand demokratisch freiheitlicher Verfasstheit ironisch sezierend in den Blick nahm, stellt Matthias Eckoldt in einem weiteren Auftragswerk für das Landestheater Detmold nunmehr das Geld als stabilen oder instabilen Grund unserer Konsumentenexistenz ins Zentrum seines Stückes. Geld macht uns unabhängig von kleinlichen Kalkulationen und abhängig von knickrigen Finanzbeamten, wir setzen es als Druckmittel ein und als Bestechung, es verleiht uns Sex Appeal und Glanz. Wir können damit alles erkaufen, jenseits von Recht, Sitte und Gesetz, ohne Beklemmung, Angst, falsche Schuldgefühle. Aber was ist mit „Geld kauft nicht Liebe“? Und was mit „im Tod sind alle gleich“? Auch diese letzten Schlupfwinkel hoffnungsloser Romantiker und Gerechtigkeitsbeschwörer werden ausgeleuchtet mit einem literarischen Zerrspiegel, in dem boshaft witzig die Allmacht der Schecks und Scheine beschworen wird.</p>

Nach seiner ersten erfolgreichen Expedition in die Seele und Geistesverfassung heutiger Mitteleuropäer mit seinem Lustspiel „Wie ihr wollt!“, in dem er unsere Willensfreiheit, das Wollen, Sollen und Können im Zustand demokratisch freiheitlicher Verfasstheit ironisch sezierend in den Blick nahm, stellt Matthias Eckoldt in einem weiteren Auftragswerk für das Landestheater Detmold nunmehr das Geld als stabilen oder instabilen Grund unserer Konsumentenexistenz ins Zentrum seines Stückes. Geld macht uns unabhängig von kleinlichen Kalkulationen und abhängig von knickrigen Finanzbeamten, wir setzen es als Druckmittel ein und als Bestechung, es verleiht uns Sex Appeal und Glanz. Wir können damit alles erkaufen, jenseits von Recht, Sitte und Gesetz, ohne Beklemmung, Angst, falsche Schuldgefühle. Aber was ist mit „Geld kauft nicht Liebe“? Und was mit „im Tod sind alle gleich“? Auch diese letzten Schlupfwinkel hoffnungsloser Romantiker und Gerechtigkeitsbeschwörer werden ausgeleuchtet mit einem literarischen Zerrspiegel, in dem boshaft witzig die Allmacht der Schecks und Scheine beschworen wird.


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Inhalt


Nach seiner ersten erfolgreichen Expedition in die Seele und Geistesverfassung heutiger Mitteleuropäer mit seinem Lustspiel „Wie ihr wollt!“, in dem er unsere Willensfreiheit, das Wollen, Sollen und Können im Zustand demokratisch freiheitlicher Verfasstheit ironisch sezierend in den Blick nahm, stellt Matthias Eckoldt in einem weiteren Auftragswerk für das Landestheater Detmold nunmehr das Geld als stabilen oder instabilen Grund unserer Konsumentenexistenz ins Zentrum seines Stückes. Geld macht uns unabhängig von kleinlichen Kalkulationen und abhängig von knickrigen Finanzbeamten, wir setzen es als Druckmittel ein und als Bestechung, es verleiht uns Sex Appeal und Glanz. Wir können damit alles erkaufen, jenseits von Recht, Sitte und Gesetz, ohne Beklemmung, Angst, falsche Schuldgefühle. Aber was ist mit „Geld kauft nicht Liebe“? Und was mit „im Tod sind alle gleich“? Auch diese letzten Schlupfwinkel hoffnungsloser Romantiker und Gerechtigkeitsbeschwörer werden ausgeleuchtet mit einem literarischen Zerrspiegel, in dem boshaft witzig die Allmacht der Schecks und Scheine beschworen wird.


Besetzung
Lustspiel über Geld, Frauen und andere Scharfmacher

Inszenierung: Tatjana Rese
Ausstattung: Petra Mollérus