Landestheater Coburg, Foto: Andrea Kremper
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Landestheater Coburg

Foto: Andrea Kremper
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Hair

Galt MacDermot
Landestheater Coburg
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	Die Billboard-Top-100 in den USA sprachen 1969 eine deutliche Sprache: Der Song „Aquarius/Let the Sun Shine“ hatte es am Jahresende auf Platz 2 in den USA geschafft, weit vor Hits wie „In the Ghetto“ oder „Come Together“. Elvis tummelte sich damals auf Platz 35, die Beatles schafften es auf Rang 85. Die Hippie-Bewegung prägte die Popkultur und das Musical „Hair“ war ihre Visitenkarte am Broadway. 1968 hatten hier die beiden Schauspieler und Autoren Gerome Ragni und James Rado lyrische Texte auf ihre Zeit, den Protest und das Leben geschrieben, die mit der Musik von McDermot wie ein Joint im Mädchenpensionat wirkten.<br />
	Nach etwa einhundert Off-Broadway-Vorstellungen wechselte das Team ins „Biltmore-Theatre“, wo weitere 1800 Vorstellungen folgten. „Hair“ trat aber auch seinen Siegeszug nach Europa an – allein die deutschen Aufführungen sorgten für aufgeregte Schlagzeilen im Boulevard – denn mit dem Musical eroberten sich auch die Hippie-Mode und dazugehörige Frisuren ihren Platz im Parkett.<br />
	„Hair“ ist ein Rock-Kabarett, eine Revue - von einer Handlung kann man kaum sprechen - es geht um die Darstellung eines Lebensgefühls und natürlich: um Haare. Wie sehr Haare noch immer ein Reizthema sind, haben wir schließlich gerade beim Eurovision Song Contest 2014 erlebt.</p>

Die Billboard-Top-100 in den USA sprachen 1969 eine deutliche Sprache: Der Song „Aquarius/Let the Sun Shine“ hatte es am Jahresende auf Platz 2 in den USA geschafft, weit vor Hits wie „In the Ghetto“ oder „Come Together“. Elvis tummelte sich damals auf Platz 35, die Beatles schafften es auf Rang 85. Die Hippie-Bewegung prägte die Popkultur und das Musical „Hair“ war ihre Visitenkarte am Broadway. 1968 hatten hier die beiden Schauspieler und Autoren Gerome Ragni und James Rado lyrische Texte auf ihre Zeit, den Protest und das Leben geschrieben, die mit der Musik von McDermot wie ein Joint im Mädchenpensionat wirkten.
Nach etwa einhundert Off-Broadway-Vorstellungen wechselte das Team ins „Biltmore-Theatre“, wo weitere 1800 Vorstellungen folgten. „Hair“ trat aber auch seinen Siegeszug nach Europa an – allein die deutschen Aufführungen sorgten für aufgeregte Schlagzeilen im Boulevard – denn mit dem Musical eroberten sich auch die Hippie-Mode und dazugehörige Frisuren ihren Platz im Parkett.
„Hair“ ist ein Rock-Kabarett, eine Revue - von einer Handlung kann man kaum sprechen - es geht um die Darstellung eines Lebensgefühls und natürlich: um Haare. Wie sehr Haare noch immer ein Reizthema sind, haben wir schließlich gerade beim Eurovision Song Contest 2014 erlebt.


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Inhalt


Die Billboard-Top-100 in den USA sprachen 1969 eine deutliche Sprache: Der Song „Aquarius/Let the Sun Shine“ hatte es am Jahresende auf Platz 2 in den USA geschafft, weit vor Hits wie „In the Ghetto“ oder „Come Together“. Elvis tummelte sich damals auf Platz 35, die Beatles schafften es auf Rang 85. Die Hippie-Bewegung prägte die Popkultur und das Musical „Hair“ war ihre Visitenkarte am Broadway. 1968 hatten hier die beiden Schauspieler und Autoren Gerome Ragni und James Rado lyrische Texte auf ihre Zeit, den Protest und das Leben geschrieben, die mit der Musik von McDermot wie ein Joint im Mädchenpensionat wirkten.

Nach etwa einhundert Off-Broadway-Vorstellungen wechselte das Team ins „Biltmore-Theatre“, wo weitere 1800 Vorstellungen folgten. „Hair“ trat aber auch seinen Siegeszug nach Europa an – allein die deutschen Aufführungen sorgten für aufgeregte Schlagzeilen im Boulevard – denn mit dem Musical eroberten sich auch die Hippie-Mode und dazugehörige Frisuren ihren Platz im Parkett.

„Hair“ ist ein Rock-Kabarett, eine Revue - von einer Handlung kann man kaum sprechen - es geht um die Darstellung eines Lebensgefühls und natürlich: um Haare. Wie sehr Haare noch immer ein Reizthema sind, haben wir schließlich gerade beim Eurovision Song Contest 2014 erlebt.


Besetzung
Musikalische Leitung: Roland Fister
Inszenierung und Choreografie: Iris Limbarth
Bühnenbild: Udo Herbster
Kostüme: Heike Ruppmann