Landestheater Altenburg, Foto: Stephan Walzl
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Landestheater Altenburg


Theaterplatz 19
04600 Altenburg
Tel.: 03447 58 51 60
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Waiting Room

Tom Hodge
Landestheater Altenburg Großes Haus
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	„Die reine Beobachtung ist die Energie, die das, was ist, verwandelt.“ Krishnamurti<br />
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	Wer kennt sie nicht, die sonderbare Stimmung in der Abflughalle eines internationalen Flughafens? Menschen verschiedenster Nationalitäten treffen aufeinander, kommunizieren leise, beäugen sich diskret und doch voller Neugier oder auch voller Misstrauen. Nervosität, Flugangst und Heimweh werden mit Süßigkeiten, Medikamenten, Nikotin oder Alkohol therapiert; es wird in unzähligen Sprachen getuschelt, halblaut Konversation betrieben und hysterisch gelacht. Geschäftliche Angelegenheiten werden mittels Laptop und Smartphone bis kurz vor dem Abflug geregelt. Es ist viel in Bewegung - aber eigentlich bewegt sich nichts.<br />
	Der offene Raum eines Wartesaals mit seinen großen Fensterfronten ist quasi die Vitrine, in der menschliche Individuen in einer Ausnahmesituation zur Schau gestellt und beobachtet werden. Charakterstudien werden zu Bewegungsstudien - nonverbal, athletisch, mal humoristisch, mal bedrohlich. Waiting Room handelt von Menschen, die sich in einer öffentlichen, dennoch geschlossenen Zone aufhalten, sich darin eher zufällig oder auch zwangsweise begegnen, sich den vorgegebenen Ablaufen unterordnen, Regeln einhalten, die flüchtig erscheinen und doch wartend verharren. Ein Raum, ein Ort des Kommens und Gehens, eine Zwischenstation, eine Zwischenlandung vor dem Abflug mit der Sehnsucht auf eine baldige Ankunft.<br />
	Der Brite Tom Hodge, 1975 in London geboren und im australischen Melbourne aufgewachsen, schrieb zahlreiche Film- und Theatermusiken sowie Werbetrailer für Weltfirmen und internationale Events. Im Auftrag von Theater&Philharmonie Thüringen komponiert er die Ballettmusik für großes Orchester für Silvana Schröders neuesten Ballettabend.</p>

„Die reine Beobachtung ist die Energie, die das, was ist, verwandelt.“ Krishnamurti

Wer kennt sie nicht, die sonderbare Stimmung in der Abflughalle eines internationalen Flughafens? Menschen verschiedenster Nationalitäten treffen aufeinander, kommunizieren leise, beäugen sich diskret und doch voller Neugier oder auch voller Misstrauen. Nervosität, Flugangst und Heimweh werden mit Süßigkeiten, Medikamenten, Nikotin oder Alkohol therapiert; es wird in unzähligen Sprachen getuschelt, halblaut Konversation betrieben und hysterisch gelacht. Geschäftliche Angelegenheiten werden mittels Laptop und Smartphone bis kurz vor dem Abflug geregelt. Es ist viel in Bewegung - aber eigentlich bewegt sich nichts.
Der offene Raum eines Wartesaals mit seinen großen Fensterfronten ist quasi die Vitrine, in der menschliche Individuen in einer Ausnahmesituation zur Schau gestellt und beobachtet werden. Charakterstudien werden zu Bewegungsstudien - nonverbal, athletisch, mal humoristisch, mal bedrohlich. Waiting Room handelt von Menschen, die sich in einer öffentlichen, dennoch geschlossenen Zone aufhalten, sich darin eher zufällig oder auch zwangsweise begegnen, sich den vorgegebenen Ablaufen unterordnen, Regeln einhalten, die flüchtig erscheinen und doch wartend verharren. Ein Raum, ein Ort des Kommens und Gehens, eine Zwischenstation, eine Zwischenlandung vor dem Abflug mit der Sehnsucht auf eine baldige Ankunft.
Der Brite Tom Hodge, 1975 in London geboren und im australischen Melbourne aufgewachsen, schrieb zahlreiche Film- und Theatermusiken sowie Werbetrailer für Weltfirmen und internationale Events. Im Auftrag von Theater&Philharmonie Thüringen komponiert er die Ballettmusik für großes Orchester für Silvana Schröders neuesten Ballettabend.


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Inhalt


„Die reine Beobachtung ist die Energie, die das, was ist, verwandelt.“ Krishnamurti



Wer kennt sie nicht, die sonderbare Stimmung in der Abflughalle eines internationalen Flughafens? Menschen verschiedenster Nationalitäten treffen aufeinander, kommunizieren leise, beäugen sich diskret und doch voller Neugier oder auch voller Misstrauen. Nervosität, Flugangst und Heimweh werden mit Süßigkeiten, Medikamenten, Nikotin oder Alkohol therapiert; es wird in unzähligen Sprachen getuschelt, halblaut Konversation betrieben und hysterisch gelacht. Geschäftliche Angelegenheiten werden mittels Laptop und Smartphone bis kurz vor dem Abflug geregelt. Es ist viel in Bewegung - aber eigentlich bewegt sich nichts.

Der offene Raum eines Wartesaals mit seinen großen Fensterfronten ist quasi die Vitrine, in der menschliche Individuen in einer Ausnahmesituation zur Schau gestellt und beobachtet werden. Charakterstudien werden zu Bewegungsstudien - nonverbal, athletisch, mal humoristisch, mal bedrohlich. Waiting Room handelt von Menschen, die sich in einer öffentlichen, dennoch geschlossenen Zone aufhalten, sich darin eher zufällig oder auch zwangsweise begegnen, sich den vorgegebenen Ablaufen unterordnen, Regeln einhalten, die flüchtig erscheinen und doch wartend verharren. Ein Raum, ein Ort des Kommens und Gehens, eine Zwischenstation, eine Zwischenlandung vor dem Abflug mit der Sehnsucht auf eine baldige Ankunft.

Der Brite Tom Hodge, 1975 in London geboren und im australischen Melbourne aufgewachsen, schrieb zahlreiche Film- und Theatermusiken sowie Werbetrailer für Weltfirmen und internationale Events. Im Auftrag von Theater&Philharmonie Thüringen komponiert er die Ballettmusik für großes Orchester für Silvana Schröders neuesten Ballettabend.


Besetzung
Musikalische Leitung: Thomas Wicklein
Inszenierung, Choreografie: Silvana Schröder
Bühne, Kostüme, Video: Andreas Auerbach*
Dramaturgie: Felix Eckerle
Thüringer Staatsballett
Philharmonisches Orchester Altenburg-Gera