Hans-Otto-Theater Potsdam (Foto: Prof. Dieter Leistner)
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Hans-Otto-Theater Potsdam

Hans-Otto-Theater Potsdam, Foto: Prof. Dieter Leistner
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Nathan der Weise, Foto: HL Böhme
Nathan der Weise, Foto: HL Böhme

Schiffbauergasse 11
14467 Potsdam
Tel.: 0331 9811-8
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Spielplan

Mirandolina

Carlo Goldoni
Gasometer am Neuen Theater
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	In der Herberge der schönen Mirandolina sind immer alle Zimmer ausgebucht. Die Männer umschwirren die Wirtin wie die Motten das Licht und übertrumpfen einander in Gunstbeweisen für sie, ob adlig und gesegnet mit märchenhaftem Reichtum, wie der Conte d’Albafiora, oder gar hochadlig, aber bankrott, wie der Marchese di Forlipopoli - ein eifersüchtiges Hahnenkampfpaar, das bei jeder Gelegenheit die Federn nur so fliegen lässt. Das macht die zwei auch zum gefundenen Fressen für zwei reizende, doch geldlose Schauspielerinnen auf der Durchreise. Kurzerhand geben die sich als adlige Damen aus und verlangen von Conte und Marchese wechselweise galanten und natürlich auch materiellen Tribut. Mirandolina lässt sie gewähren, denn wahrhaft zu Füßen liegen die Männer allein ihr. Sogar der Kellner Fabrizio ist ja in sie verknallt. Nur einer macht nicht mit: der Cavaliere di Ripafratta, ein in der Wolle gewaschener Frauenverächter. Den nimmt die gekränkte Mirandolina sich nun speziell vor. Sehr gewieft spielt sie ihm vor, ihrerseits die Männerwelt zu verabscheuen. Und tatsächlich: Der Cavaliere, im Glauben, eine Verbündete gefunden zu haben, wird weich. Noch wenige Drehungen an den Daumenschrauben, und Mirandolina triumphiert. Aber sie glaubt den Krieg zu früh gewonnen …<br />
	Carlo Goldoni, berühmter Sohn Venedigs, schrieb an die 200 Komödien und Opernlibretti. Die besten werden bis heute mit Erfolg gespielt, etwa »Der Diener zweier Herren«, »Viel Lärm in Chiozza« - und natürlich »Mirandolina«. Dieses amouröse Sommerstück mit seinen vielen überraschenden Wendungen und komischen Kabinettstückchen ist wie gemacht für unsere Open-Air-Bühne unterm Sternenzelt.</p>

In der Herberge der schönen Mirandolina sind immer alle Zimmer ausgebucht. Die Männer umschwirren die Wirtin wie die Motten das Licht und übertrumpfen einander in Gunstbeweisen für sie, ob adlig und gesegnet mit märchenhaftem Reichtum, wie der Conte d’Albafiora, oder gar hochadlig, aber bankrott, wie der Marchese di Forlipopoli - ein eifersüchtiges Hahnenkampfpaar, das bei jeder Gelegenheit die Federn nur so fliegen lässt. Das macht die zwei auch zum gefundenen Fressen für zwei reizende, doch geldlose Schauspielerinnen auf der Durchreise. Kurzerhand geben die sich als adlige Damen aus und verlangen von Conte und Marchese wechselweise galanten und natürlich auch materiellen Tribut. Mirandolina lässt sie gewähren, denn wahrhaft zu Füßen liegen die Männer allein ihr. Sogar der Kellner Fabrizio ist ja in sie verknallt. Nur einer macht nicht mit: der Cavaliere di Ripafratta, ein in der Wolle gewaschener Frauenverächter. Den nimmt die gekränkte Mirandolina sich nun speziell vor. Sehr gewieft spielt sie ihm vor, ihrerseits die Männerwelt zu verabscheuen. Und tatsächlich: Der Cavaliere, im Glauben, eine Verbündete gefunden zu haben, wird weich. Noch wenige Drehungen an den Daumenschrauben, und Mirandolina triumphiert. Aber sie glaubt den Krieg zu früh gewonnen …
Carlo Goldoni, berühmter Sohn Venedigs, schrieb an die 200 Komödien und Opernlibretti. Die besten werden bis heute mit Erfolg gespielt, etwa »Der Diener zweier Herren«, »Viel Lärm in Chiozza« - und natürlich »Mirandolina«. Dieses amouröse Sommerstück mit seinen vielen überraschenden Wendungen und komischen Kabinettstückchen ist wie gemacht für unsere Open-Air-Bühne unterm Sternenzelt.


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In der Herberge der schönen Mirandolina sind immer alle Zimmer ausgebucht. Die Männer umschwirren die Wirtin wie die Motten das Licht und übertrumpfen einander in Gunstbeweisen für sie, ob adlig und gesegnet mit märchenhaftem Reichtum, wie der Conte d’Albafiora, oder gar hochadlig, aber bankrott, wie der Marchese di Forlipopoli - ein eifersüchtiges Hahnenkampfpaar, das bei jeder Gelegenheit die Federn nur so fliegen lässt. Das macht die zwei auch zum gefundenen Fressen für zwei reizende, doch geldlose Schauspielerinnen auf der Durchreise. Kurzerhand geben die sich als adlige Damen aus und verlangen von Conte und Marchese wechselweise galanten und natürlich auch materiellen Tribut. Mirandolina lässt sie gewähren, denn wahrhaft zu Füßen liegen die Männer allein ihr. Sogar der Kellner Fabrizio ist ja in sie verknallt. Nur einer macht nicht mit: der Cavaliere di Ripafratta, ein in der Wolle gewaschener Frauenverächter. Den nimmt die gekränkte Mirandolina sich nun speziell vor. Sehr gewieft spielt sie ihm vor, ihrerseits die Männerwelt zu verabscheuen. Und tatsächlich: Der Cavaliere, im Glauben, eine Verbündete gefunden zu haben, wird weich. Noch wenige Drehungen an den Daumenschrauben, und Mirandolina triumphiert. Aber sie glaubt den Krieg zu früh gewonnen …

Carlo Goldoni, berühmter Sohn Venedigs, schrieb an die 200 Komödien und Opernlibretti. Die besten werden bis heute mit Erfolg gespielt, etwa »Der Diener zweier Herren«, »Viel Lärm in Chiozza« - und natürlich »Mirandolina«. Dieses amouröse Sommerstück mit seinen vielen überraschenden Wendungen und komischen Kabinettstückchen ist wie gemacht für unsere Open-Air-Bühne unterm Sternenzelt.


Besetzung
Regie: Tobias Wellemeyer  
Bühne: N. N.  
Kostüme: N. N.