Hans-Otto-Theater Potsdam (Foto: Prof. Dieter Leistner)
KULTURpur - Wissen, wo was läuft!
Premiumpartner
IDEAL Versicherung
IDEALversicherung

Hans-Otto-Theater Potsdam

Hans-Otto-Theater Potsdam, Foto: Prof. Dieter Leistner
Hans-Otto-Theater Potsdam, Foto: Prof. Dieter Leistner
Nathan der Weise, Foto: HL Böhme
Nathan der Weise, Foto: HL Böhme

Schiffbauergasse 11
14467 Potsdam
Tel.: 0331 9811-8
Homepage

Spielplan

Hamlet

William Shakespeare
Hans-Otto-Theater Potsdam
<p style="text-align: justify;">
	Der alte König ist tot, und etwas ist faul im Staate Dänemark. Dem unverhofften Sterben des Herrschers folgen Gerüchte und Vermutungen auf dem Fuße. Claudius, der Bruder des Toten, heiratet dessen Witwe Gertrud und wird neuer König, und das in unziemlicher Eile. Prinz Hamlet kehrt von seinen Studien aus Wittenberg zuruck, um den Vater zu begraben, und muss nun auch die Hochzeit der Mutter miterleben. Doch des Nachts erscheint ihm der Geist des Vaters und klagt Claudius des Giftmordes an. Hamlet empfängt von ihm den Auftrag, ihn zu rächen. Was soll er tun? Kann er einem Geist trauen? Noch dazu als Jünger der neuen Vernunft? Aber ist es nicht seine Pflicht, durch Rache die Schuld zu sühnen und die Gerechtigkeit in der Welt wiederherzustellen? Hamlet zögert. Er hofft auf Beweise für die Anklage. Er sieht: Die Welt ist aus den Fugen, zu allen Seiten ist er von Betrug umgeben, überall lauern die Masken der Täuschung. Um die Wahrheit zu erhellen, greift er zum Wahnsinn, bedient er sich selbst der Täuschung und setzt damit Ereignisse in Gang, die in ihrer tragischen Verkettung zu Tod und immer mehr Tod führen.<br />
	Lehnt sich Hamlet gegen die Welt auf, oder verschwört sich die Welt gegen ihn? Was passiert mit der Ordnung der Gesellschaft, wenn sich ein Einzelner nicht mehr anpassen kann oder will? In seiner Version des uralten Hamlet-Mythos zeigt Shakespeare einen Menschen, der nichts mehr glaubt und nichts mehr weiß, der gerade deshalb alles für möglich hält und dem die Welt in dem Maße fremd wird, wie er sich selbst. Shakespeares Hamlet-Gestalt ist, 400 Jahre später, noch immer eine faszinierende Zumutung für unser Gesellschafts-und Menschenbild.</p>

Der alte König ist tot, und etwas ist faul im Staate Dänemark. Dem unverhofften Sterben des Herrschers folgen Gerüchte und Vermutungen auf dem Fuße. Claudius, der Bruder des Toten, heiratet dessen Witwe Gertrud und wird neuer König, und das in unziemlicher Eile. Prinz Hamlet kehrt von seinen Studien aus Wittenberg zuruck, um den Vater zu begraben, und muss nun auch die Hochzeit der Mutter miterleben. Doch des Nachts erscheint ihm der Geist des Vaters und klagt Claudius des Giftmordes an. Hamlet empfängt von ihm den Auftrag, ihn zu rächen. Was soll er tun? Kann er einem Geist trauen? Noch dazu als Jünger der neuen Vernunft? Aber ist es nicht seine Pflicht, durch Rache die Schuld zu sühnen und die Gerechtigkeit in der Welt wiederherzustellen? Hamlet zögert. Er hofft auf Beweise für die Anklage. Er sieht: Die Welt ist aus den Fugen, zu allen Seiten ist er von Betrug umgeben, überall lauern die Masken der Täuschung. Um die Wahrheit zu erhellen, greift er zum Wahnsinn, bedient er sich selbst der Täuschung und setzt damit Ereignisse in Gang, die in ihrer tragischen Verkettung zu Tod und immer mehr Tod führen.
Lehnt sich Hamlet gegen die Welt auf, oder verschwört sich die Welt gegen ihn? Was passiert mit der Ordnung der Gesellschaft, wenn sich ein Einzelner nicht mehr anpassen kann oder will? In seiner Version des uralten Hamlet-Mythos zeigt Shakespeare einen Menschen, der nichts mehr glaubt und nichts mehr weiß, der gerade deshalb alles für möglich hält und dem die Welt in dem Maße fremd wird, wie er sich selbst. Shakespeares Hamlet-Gestalt ist, 400 Jahre später, noch immer eine faszinierende Zumutung für unser Gesellschafts-und Menschenbild.


Video anzeigen
Inhalt


Der alte König ist tot, und etwas ist faul im Staate Dänemark. Dem unverhofften Sterben des Herrschers folgen Gerüchte und Vermutungen auf dem Fuße. Claudius, der Bruder des Toten, heiratet dessen Witwe Gertrud und wird neuer König, und das in unziemlicher Eile. Prinz Hamlet kehrt von seinen Studien aus Wittenberg zuruck, um den Vater zu begraben, und muss nun auch die Hochzeit der Mutter miterleben. Doch des Nachts erscheint ihm der Geist des Vaters und klagt Claudius des Giftmordes an. Hamlet empfängt von ihm den Auftrag, ihn zu rächen. Was soll er tun? Kann er einem Geist trauen? Noch dazu als Jünger der neuen Vernunft? Aber ist es nicht seine Pflicht, durch Rache die Schuld zu sühnen und die Gerechtigkeit in der Welt wiederherzustellen? Hamlet zögert. Er hofft auf Beweise für die Anklage. Er sieht: Die Welt ist aus den Fugen, zu allen Seiten ist er von Betrug umgeben, überall lauern die Masken der Täuschung. Um die Wahrheit zu erhellen, greift er zum Wahnsinn, bedient er sich selbst der Täuschung und setzt damit Ereignisse in Gang, die in ihrer tragischen Verkettung zu Tod und immer mehr Tod führen.

Lehnt sich Hamlet gegen die Welt auf, oder verschwört sich die Welt gegen ihn? Was passiert mit der Ordnung der Gesellschaft, wenn sich ein Einzelner nicht mehr anpassen kann oder will? In seiner Version des uralten Hamlet-Mythos zeigt Shakespeare einen Menschen, der nichts mehr glaubt und nichts mehr weiß, der gerade deshalb alles für möglich hält und dem die Welt in dem Maße fremd wird, wie er sich selbst. Shakespeares Hamlet-Gestalt ist, 400 Jahre später, noch immer eine faszinierende Zumutung für unser Gesellschafts-und Menschenbild.


Besetzung
Regie: Alexander Nerlich
Bühne: Wolfgang Menardi
Kostüme: Wolfgang Menardi