Hans-Otto-Theater Potsdam (Foto: Prof. Dieter Leistner)
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Hans-Otto-Theater Potsdam

Hans-Otto-Theater Potsdam, Foto: Prof. Dieter Leistner
Hans-Otto-Theater Potsdam, Foto: Prof. Dieter Leistner
Nathan der Weise, Foto: HL Böhme
Nathan der Weise, Foto: HL Böhme

Schiffbauergasse 11
14467 Potsdam
Tel.: 0331 9811-8
Homepage

Spielplan

Kurzbeschreibung

Im September 2006 war es endlich soweit: Nach 211 Jahren wurde in Potsdam erstmals wieder ein Theater eröffnet. Damit ging für das Ensemble des Hans Otto Theaters eine lange Zeit der Provisorien und Ersatzspielstätten zu Ende. Das neue Theater befindet sich auf dem Kultur- und Gewerbestandort Schiffbauergasse und ist direkt am Ufer des Tiefen Sees gelegen. Entworfen wurde das Gebäude von dem renommierten Kölner Architekten Prof. Gottfried Böhm. Besonders markant ist die dreifache muschelartige Überdachung von Zuschauer- und Foyerbereich. Vom verglasten Foyer aus bietet sich ein traumhafter Blick über den Tiefen See zum Babelsberger Park. Eine Anlegestelle für Schiffe macht für Gäste aus Potsdam und Berlin auch eine Anreise auf dem Wasser möglich. Der Zuschauerraum fasst bis zu 485 Plätze, die unter Einsatz von Hubpodien variabel versenkt und erhöht werden können. Harmonisch in den Baukörper integriert wurden ein unter Denkmalschutz stehender Gasometer, über den größere Anlieferungen erfolgen können, sowie der aus dem 19. Jahrhundert stammende Turm einer früheren Zichorienmühle.
Neben dem Neuen Theater wird auch in der kommenden Spielzeit in der Reithalle, dem Schloßtheater im Neuen Palais, im Glasfoyer des Neuen Theaters sowie der Villa Arnim ein abwechslungsreiches und hochkarätiges Programm: Premieren wie „Der Revisor“ von
Nicolai Gogol, „Parzival“ von Lukas Bärfuss nach dem Versroman von Wolfram von Eschenbach und „My Fair Lady“ nach Bernard Shaws »Pygmalion« und dem Film von Gabriel Pascal, Musik von Frederick Loewe in der Fassung für modernes Salonorchester. Auch Bewährtes aus dem Repertoire wie „Lola“ von Peter Märthesheimer und Pea Fröhlich für Rainer Werner Fassbinder und „Die Kameliendame“ werden gezeigt.