Deutsches Theater und Kammerspiele Berlin (Foto: KULTURpur)
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Deutsches Theater und Kammerspiele Berlin

der thermale widerstand, Foto: Arno Declair arno@iworld.de
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Schumannstr. 13a
10117 Berlin
Tel.: 030 28 44 12 22
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Spielplan

Amphitryon

Heinrich von Kleist
Theater
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	"Ach!" - Heinrich von Kleists Identitäts-Komödie aus dem Jahr 1807 endet mit dem wahrscheinlich berühmtesten Seufzer der Theatergeschichte. Was soll man auch sagen, wenn sich einem wie Alkmene der Kopf dreht? Wenn man der eigenen Wahrnehmung nicht mehr traut - und das zu Recht? Denn wer war es, der einen da gerade des Nachts heimgesucht hatte: Amphitryon, der eigene, eben aus dem Krieg zurückgekehrte Ehemann? Oder doch Jupiter, der allmächtige Gott? Und wenn es Letzterer war, sie ihn aber für Ersteren hielt, war es dann nicht vielleicht doch Amphitryon, obwohl er es möglicherweise nicht war? Die Kategorien sind in der schändlichsten Verwirrung. Indem Kleist sich jede finale Aufklärung versagt, eröffnet er Perspektiven auf Träume, Räusche und Mehrdeutigkeiten, die unserer Leistungsgesellschaft abhanden gekommen sind.</p>

"Ach!" - Heinrich von Kleists Identitäts-Komödie aus dem Jahr 1807 endet mit dem wahrscheinlich berühmtesten Seufzer der Theatergeschichte. Was soll man auch sagen, wenn sich einem wie Alkmene der Kopf dreht? Wenn man der eigenen Wahrnehmung nicht mehr traut - und das zu Recht? Denn wer war es, der einen da gerade des Nachts heimgesucht hatte: Amphitryon, der eigene, eben aus dem Krieg zurückgekehrte Ehemann? Oder doch Jupiter, der allmächtige Gott? Und wenn es Letzterer war, sie ihn aber für Ersteren hielt, war es dann nicht vielleicht doch Amphitryon, obwohl er es möglicherweise nicht war? Die Kategorien sind in der schändlichsten Verwirrung. Indem Kleist sich jede finale Aufklärung versagt, eröffnet er Perspektiven auf Träume, Räusche und Mehrdeutigkeiten, die unserer Leistungsgesellschaft abhanden gekommen sind.


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Inhalt


"Ach!" - Heinrich von Kleists Identitäts-Komödie aus dem Jahr 1807 endet mit dem wahrscheinlich berühmtesten Seufzer der Theatergeschichte. Was soll man auch sagen, wenn sich einem wie Alkmene der Kopf dreht? Wenn man der eigenen Wahrnehmung nicht mehr traut - und das zu Recht? Denn wer war es, der einen da gerade des Nachts heimgesucht hatte: Amphitryon, der eigene, eben aus dem Krieg zurückgekehrte Ehemann? Oder doch Jupiter, der allmächtige Gott? Und wenn es Letzterer war, sie ihn aber für Ersteren hielt, war es dann nicht vielleicht doch Amphitryon, obwohl er es möglicherweise nicht war? Die Kategorien sind in der schändlichsten Verwirrung. Indem Kleist sich jede finale Aufklärung versagt, eröffnet er Perspektiven auf Träume, Räusche und Mehrdeutigkeiten, die unserer Leistungsgesellschaft abhanden gekommen sind.


Besetzung
Regie Andreas Kriegenburg