Deutsches Nationaltheater Weimar, Foto: Thomas Mueller
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Deutsches Nationaltheater Weimar - Staatstheater Thüringen

My Fair Lady (Foto: Vincent Leifer)
My Fair Lady (Foto: Vincent Leifer)

Theaterplatz 2
99423 Weimar
Tel.: 03643 755 334
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Spielplan

Tannöd

Andrea Maria Schenkel
E-Werk Kesselsaal
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	„Zugesehen hab ich mir selbst, zugesehen, wie ich sie alle erschlagen hab.“<br />
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	Tannöd, der kleine Hof in der bayrischen Einöde, heißt jetzt nur noch Mordhof. Im Heu, im Bett, in der Kammer - überall Tote: der tyrannische Bauer Danner, seine Frau, die Tochter mit den beiden Kindern, die neue Magd – alle im Blutrausch ermordet mit einer Spitzhacke. Vom Täter fehlt jede Spur. Gemocht hat sie keiner, die mürrischen, geizigen Leute. Den einen oder anderen hat der alte Danner auch übers Ohr gehauen. Grausame Ereignisse der Vergangenheit werden enthüllt, von denen die Dorfbewohner nichts gesehen haben wollen. Und doch glaubt in dieser weltabgewandten und bigotten Gemeinschaft jeder, die Schwächen der anderen zu kennen.<br />
	Andrea Maria Schenkel baut die spannende Erzählung um ­familiäre und gesellschaftliche Gewalt in Umbruchszeiten auf einen ­rätselhaften Fall der deutschen Kriminalgeschichte auf, der einen geschichtlichen Bogen aus den Jahren des Faschismus bis in die bundesdeutsche Gegenwart der 1950er schlägt.</p>

„Zugesehen hab ich mir selbst, zugesehen, wie ich sie alle erschlagen hab.“

Tannöd, der kleine Hof in der bayrischen Einöde, heißt jetzt nur noch Mordhof. Im Heu, im Bett, in der Kammer - überall Tote: der tyrannische Bauer Danner, seine Frau, die Tochter mit den beiden Kindern, die neue Magd – alle im Blutrausch ermordet mit einer Spitzhacke. Vom Täter fehlt jede Spur. Gemocht hat sie keiner, die mürrischen, geizigen Leute. Den einen oder anderen hat der alte Danner auch übers Ohr gehauen. Grausame Ereignisse der Vergangenheit werden enthüllt, von denen die Dorfbewohner nichts gesehen haben wollen. Und doch glaubt in dieser weltabgewandten und bigotten Gemeinschaft jeder, die Schwächen der anderen zu kennen.
Andrea Maria Schenkel baut die spannende Erzählung um ­familiäre und gesellschaftliche Gewalt in Umbruchszeiten auf einen ­rätselhaften Fall der deutschen Kriminalgeschichte auf, der einen geschichtlichen Bogen aus den Jahren des Faschismus bis in die bundesdeutsche Gegenwart der 1950er schlägt.


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Inhalt


„Zugesehen hab ich mir selbst, zugesehen, wie ich sie alle erschlagen hab.“



Tannöd, der kleine Hof in der bayrischen Einöde, heißt jetzt nur noch Mordhof. Im Heu, im Bett, in der Kammer - überall Tote: der tyrannische Bauer Danner, seine Frau, die Tochter mit den beiden Kindern, die neue Magd – alle im Blutrausch ermordet mit einer Spitzhacke. Vom Täter fehlt jede Spur. Gemocht hat sie keiner, die mürrischen, geizigen Leute. Den einen oder anderen hat der alte Danner auch übers Ohr gehauen. Grausame Ereignisse der Vergangenheit werden enthüllt, von denen die Dorfbewohner nichts gesehen haben wollen. Und doch glaubt in dieser weltabgewandten und bigotten Gemeinschaft jeder, die Schwächen der anderen zu kennen.

Andrea Maria Schenkel baut die spannende Erzählung um ­familiäre und gesellschaftliche Gewalt in Umbruchszeiten auf einen ­rätselhaften Fall der deutschen Kriminalgeschichte auf, der einen geschichtlichen Bogen aus den Jahren des Faschismus bis in die bundesdeutsche Gegenwart der 1950er schlägt.


Besetzung
Otto A. Thoß    (Regie)
Philip Rubner    (Bühne und Kostüme)
Nora Khuon, Beate Seidel    (Dramaturgie)