Deutsches Nationaltheater Weimar, Foto: Thomas Mueller
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Deutsches Nationaltheater Weimar - Staatstheater Thüringen

My Fair Lady (Foto: Vincent Leifer)
My Fair Lady (Foto: Vincent Leifer)

Theaterplatz 2
99423 Weimar
Tel.: 03643 755 334
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Spielplan

Frau Paula Trousseau

Christoph Hein
E-Werk Maschinensaal
<p style="text-align: justify;">
	„Sie missbrauchen die Kunst, um mit Ihrem Leben zurechtzukommen!“<br />
	<br />
	Paula will Malerin werden. Gegen den Willen ihres autoritären Vaters und der Haus-Bett-Herd-Phantasie ihres Ehemanns beschließt sie, aus der in der DDR versprochenen »Gleichberechtigung der Frau« ernst zu machen und mit ihrem Kind ein Kunststudium anzutreten. Doch schnell ist sie gezwungen zu begreifen, dass sie mit diesem Experiment auf verlorenem Posten steht. Paula muss sich entscheiden. Und sie tut es auf unpopuläre Weise: Sie trennt sich für ihre Karriere als Malerin von ihrem Kind; sie liebt ihre Arbeit mehr als alle Männer, die mit ihr das Bett teilen, und sie verweigert jeden auch noch so gut gemeinten Rat, der Realität ins Gesicht zu schauen und Kompromisse zu machen.<br />
	Im verbissenen Kampf um Autonomie in einer Gesellschaft, in der sie sich ständig in Frage gestellt sieht, gerät sie ins Abseits.<br />
	Christoph Hein ist auch hier wieder der unbestechliche Chronist einer Biografie, die in den 1970ern der DDR beginnt und bis in die Jahrtausendwende reicht: Was macht uns zu dem, was wir sind? An welchen Kreuzwegen sind wir falsch abgebogen? Was geschieht mit uns, wenn wir hartnäckig gegen den Strom schwimmen?<br />
	Enrico Stolzenburg wird sich nach »Weiskerns Nachlass« ein zweites Mal mit einem Roman von Christoph Hein im E-Werk ­auseinandersetzen.</p>

„Sie missbrauchen die Kunst, um mit Ihrem Leben zurechtzukommen!“

Paula will Malerin werden. Gegen den Willen ihres autoritären Vaters und der Haus-Bett-Herd-Phantasie ihres Ehemanns beschließt sie, aus der in der DDR versprochenen »Gleichberechtigung der Frau« ernst zu machen und mit ihrem Kind ein Kunststudium anzutreten. Doch schnell ist sie gezwungen zu begreifen, dass sie mit diesem Experiment auf verlorenem Posten steht. Paula muss sich entscheiden. Und sie tut es auf unpopuläre Weise: Sie trennt sich für ihre Karriere als Malerin von ihrem Kind; sie liebt ihre Arbeit mehr als alle Männer, die mit ihr das Bett teilen, und sie verweigert jeden auch noch so gut gemeinten Rat, der Realität ins Gesicht zu schauen und Kompromisse zu machen.
Im verbissenen Kampf um Autonomie in einer Gesellschaft, in der sie sich ständig in Frage gestellt sieht, gerät sie ins Abseits.
Christoph Hein ist auch hier wieder der unbestechliche Chronist einer Biografie, die in den 1970ern der DDR beginnt und bis in die Jahrtausendwende reicht: Was macht uns zu dem, was wir sind? An welchen Kreuzwegen sind wir falsch abgebogen? Was geschieht mit uns, wenn wir hartnäckig gegen den Strom schwimmen?
Enrico Stolzenburg wird sich nach »Weiskerns Nachlass« ein zweites Mal mit einem Roman von Christoph Hein im E-Werk ­auseinandersetzen.


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Inhalt


„Sie missbrauchen die Kunst, um mit Ihrem Leben zurechtzukommen!“



Paula will Malerin werden. Gegen den Willen ihres autoritären Vaters und der Haus-Bett-Herd-Phantasie ihres Ehemanns beschließt sie, aus der in der DDR versprochenen »Gleichberechtigung der Frau« ernst zu machen und mit ihrem Kind ein Kunststudium anzutreten. Doch schnell ist sie gezwungen zu begreifen, dass sie mit diesem Experiment auf verlorenem Posten steht. Paula muss sich entscheiden. Und sie tut es auf unpopuläre Weise: Sie trennt sich für ihre Karriere als Malerin von ihrem Kind; sie liebt ihre Arbeit mehr als alle Männer, die mit ihr das Bett teilen, und sie verweigert jeden auch noch so gut gemeinten Rat, der Realität ins Gesicht zu schauen und Kompromisse zu machen.

Im verbissenen Kampf um Autonomie in einer Gesellschaft, in der sie sich ständig in Frage gestellt sieht, gerät sie ins Abseits.

Christoph Hein ist auch hier wieder der unbestechliche Chronist einer Biografie, die in den 1970ern der DDR beginnt und bis in die Jahrtausendwende reicht: Was macht uns zu dem, was wir sind? An welchen Kreuzwegen sind wir falsch abgebogen? Was geschieht mit uns, wenn wir hartnäckig gegen den Strom schwimmen?

Enrico Stolzenburg wird sich nach »Weiskerns Nachlass« ein zweites Mal mit einem Roman von Christoph Hein im E-Werk ­auseinandersetzen.


Besetzung
Enrico Stolzenburg    (Regie)
Kirsten Reese    (Klanggestaltung)
Beate Seidel    (Dramaturgie)