Aalto-Musiktheater Essen, Foto: Bernadette Grimmenstein
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Aalto-Musiktheater Essen

Foto: Bernadette Grimmenstein
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Aalto Musiktheater, Tanzhommage an Queen (Foto: Bettina Stoess)
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Opernplatz 10
45128 Essen
Tel.: 0201 81 22-200
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Die schweigsame Frau

Richard Strauss
Aalto-Musiktheater Essen
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	Richard Strauss nannte seine einzige komische Oper ein "geistvolles Intrigenstück" und schuf mit der "Schweigsamen Frau" eine meisterliche Komödie über den knurrigen, aber heiratswilligen Sir Morosus, der durch eine liebevolle Intrige seines Neffen Henry zunächst verehelicht und dann vom Heiratswunsch kuriert wird. Die Geschichte basiert auf der Komödie "Epicoene or The Silent Woman" des englischen Renaissance-Dichters Ben Jonson, die der österreichische Schriftsteller Stefan Zweig dann in ein Libretto adaptierte. Die Komposition begann 1932, im Januar 1933 erhielt Strauss den letzten Teil des Librettos, von dem er so begeistert war, dass er es ohne Änderungswünsche vertonte. Für ihn war es "das beste Libretto für eine opéra comique seit Figaro". Der Uraufführung in Dresden 1935 blieben die angekündigten Nazi-Größen fern, denn Strauss bestand darauf, den Namen des jüdischen Textdichters auf Plakaten und Abendzetteln zu nennen und schrieb an Zweig, er wolle "nie und nimmer" auf ihn verzichten. Trotz des Erfolges wurde das Werk nach nur drei Aufführungen abgesetzt und Strauss seines Amtes als Reichsmusikkammer-Präsident enthoben. Das Werk ist von Humor und Ironie durchzogen, die darin gipfelt, dass Sir Morosus, als er die vermeintlich schweigsame Titelfigur als rasende Ehefrau wieder los ist, in seiner Schlussbetrachtung erkennt: "Wie schön ist doch die Musik - aber wie schön erst, wenn sie vorbei ist."</p>

Richard Strauss nannte seine einzige komische Oper ein "geistvolles Intrigenstück" und schuf mit der "Schweigsamen Frau" eine meisterliche Komödie über den knurrigen, aber heiratswilligen Sir Morosus, der durch eine liebevolle Intrige seines Neffen Henry zunächst verehelicht und dann vom Heiratswunsch kuriert wird. Die Geschichte basiert auf der Komödie "Epicoene or The Silent Woman" des englischen Renaissance-Dichters Ben Jonson, die der österreichische Schriftsteller Stefan Zweig dann in ein Libretto adaptierte. Die Komposition begann 1932, im Januar 1933 erhielt Strauss den letzten Teil des Librettos, von dem er so begeistert war, dass er es ohne Änderungswünsche vertonte. Für ihn war es "das beste Libretto für eine opéra comique seit Figaro". Der Uraufführung in Dresden 1935 blieben die angekündigten Nazi-Größen fern, denn Strauss bestand darauf, den Namen des jüdischen Textdichters auf Plakaten und Abendzetteln zu nennen und schrieb an Zweig, er wolle "nie und nimmer" auf ihn verzichten. Trotz des Erfolges wurde das Werk nach nur drei Aufführungen abgesetzt und Strauss seines Amtes als Reichsmusikkammer-Präsident enthoben. Das Werk ist von Humor und Ironie durchzogen, die darin gipfelt, dass Sir Morosus, als er die vermeintlich schweigsame Titelfigur als rasende Ehefrau wieder los ist, in seiner Schlussbetrachtung erkennt: "Wie schön ist doch die Musik - aber wie schön erst, wenn sie vorbei ist."


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Richard Strauss nannte seine einzige komische Oper ein "geistvolles Intrigenstück" und schuf mit der "Schweigsamen Frau" eine meisterliche Komödie über den knurrigen, aber heiratswilligen Sir Morosus, der durch eine liebevolle Intrige seines Neffen Henry zunächst verehelicht und dann vom Heiratswunsch kuriert wird. Die Geschichte basiert auf der Komödie "Epicoene or The Silent Woman" des englischen Renaissance-Dichters Ben Jonson, die der österreichische Schriftsteller Stefan Zweig dann in ein Libretto adaptierte. Die Komposition begann 1932, im Januar 1933 erhielt Strauss den letzten Teil des Librettos, von dem er so begeistert war, dass er es ohne Änderungswünsche vertonte. Für ihn war es "das beste Libretto für eine opéra comique seit Figaro". Der Uraufführung in Dresden 1935 blieben die angekündigten Nazi-Größen fern, denn Strauss bestand darauf, den Namen des jüdischen Textdichters auf Plakaten und Abendzetteln zu nennen und schrieb an Zweig, er wolle "nie und nimmer" auf ihn verzichten. Trotz des Erfolges wurde das Werk nach nur drei Aufführungen abgesetzt und Strauss seines Amtes als Reichsmusikkammer-Präsident enthoben. Das Werk ist von Humor und Ironie durchzogen, die darin gipfelt, dass Sir Morosus, als er die vermeintlich schweigsame Titelfigur als rasende Ehefrau wieder los ist, in seiner Schlussbetrachtung erkennt: "Wie schön ist doch die Musik - aber wie schön erst, wenn sie vorbei ist."


Besetzung
Musikalische Leitung: Martyn Brabbins
Inszenierung: Guy Joosten
Ausstattung: Johannes Leiacker
Dramaturgie: Alexander Meier-Dörzenbach
Choreinstudierung: Alexander Eberle
Choreographie: Matteo Marziano Graziano