Aalto-Musiktheater Essen, Foto: Bernadette Grimmenstein
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Aalto-Musiktheater Essen

Foto: Bernadette Grimmenstein
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Aalto Musiktheater, Tanzhommage an Queen (Foto: Bettina Stoess)
Aalto Musiktheater, Tanzhommage an Queen (Foto: Bettina Stoess)

Opernplatz 10
45128 Essen
Tel.: 0201 81 22-200
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Spielplan

Die Odyssee

Patrick Delcroix
Aalto-Musiktheater Essen
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	Es gibt nichts Edleres und Bewundernswerteres, als wenn zwei Menschen, die sich gut verstehen, zum Ärger ihrer Feinde und zur Freude ihrer Freunde als Mann und Frau zusammenleben. Homer<br />
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	Der französische Choreograph Patrick Delcroix ist kein Unbekannter am Aalto Ballett Essen: Nach dem Erfolg seines Werkes „End-Los“ im Jahr 2012 wird er nun hier zum ersten Mal ein abendfüllendes Stück gestalten, und dafür hat er sich gleich ein großes Thema der Weltliteratur vorgenommen: die „Odyssee“ von Homer. In diesem Epos werden Geschichten von Göttern und Helden geschildert, die uns aus jahrtausendweiter Distanz noch immer zu fesseln und zu faszinieren vermögen. Dabei ist der Kern dieser einflussreichen Dichtung die einfache Geschichte von der Heimkehr eines verschollen geglaubten Mannes, seiner Abenteuer und der treu und geduldig auf ihn wartenden Ehefrau.<br />
	Patrick Delcroix’ Choreographie setzt ein, als Odysseus nach 20-jähriger Irrfahrt schließlich zurück in die Heimat gelangt und das Vertrauen seiner Frau Penelope zurück gewinnen muss: Sie hatte während seiner Abwesenheit zahlreiche aufdringliche Freier abzuwehren, die sich durch eine Heirat mit ihr Macht versprachen, und hielt doch an ihm fest. Delcroix verwebt diese Geschichte mit den tiefen inneren Prozessen, die Homers Protagonisten durchlaufen, und zeigt so die Entwicklung der Figuren in der Erkenntnis ihrer eigenen Schwäche, ihrer Verletzlichkeit und ihrer Auseinandersetzung mit Verführung und Manipulation. Der erfahrene Choreograph geht von einem Grundgefühl aus, zu dem er Bilder und Stimmungen assoziiert und sie in seiner ausdrucksstarken zeitgenössischen Tanzsprache mit speziellen Ton- und Videoeffekten verbindet. Aus der von ihm selbst arrangierten Musik wächst und erblüht dann die Choreographie – Delcroix offenbart in seinen lyrischsten Passagen ironische Facetten und entlockt auch den aggressivsten Begegnungen ein poetisches Moment.</p>

Es gibt nichts Edleres und Bewundernswerteres, als wenn zwei Menschen, die sich gut verstehen, zum Ärger ihrer Feinde und zur Freude ihrer Freunde als Mann und Frau zusammenleben. Homer

Der französische Choreograph Patrick Delcroix ist kein Unbekannter am Aalto Ballett Essen: Nach dem Erfolg seines Werkes „End-Los“ im Jahr 2012 wird er nun hier zum ersten Mal ein abendfüllendes Stück gestalten, und dafür hat er sich gleich ein großes Thema der Weltliteratur vorgenommen: die „Odyssee“ von Homer. In diesem Epos werden Geschichten von Göttern und Helden geschildert, die uns aus jahrtausendweiter Distanz noch immer zu fesseln und zu faszinieren vermögen. Dabei ist der Kern dieser einflussreichen Dichtung die einfache Geschichte von der Heimkehr eines verschollen geglaubten Mannes, seiner Abenteuer und der treu und geduldig auf ihn wartenden Ehefrau.
Patrick Delcroix’ Choreographie setzt ein, als Odysseus nach 20-jähriger Irrfahrt schließlich zurück in die Heimat gelangt und das Vertrauen seiner Frau Penelope zurück gewinnen muss: Sie hatte während seiner Abwesenheit zahlreiche aufdringliche Freier abzuwehren, die sich durch eine Heirat mit ihr Macht versprachen, und hielt doch an ihm fest. Delcroix verwebt diese Geschichte mit den tiefen inneren Prozessen, die Homers Protagonisten durchlaufen, und zeigt so die Entwicklung der Figuren in der Erkenntnis ihrer eigenen Schwäche, ihrer Verletzlichkeit und ihrer Auseinandersetzung mit Verführung und Manipulation. Der erfahrene Choreograph geht von einem Grundgefühl aus, zu dem er Bilder und Stimmungen assoziiert und sie in seiner ausdrucksstarken zeitgenössischen Tanzsprache mit speziellen Ton- und Videoeffekten verbindet. Aus der von ihm selbst arrangierten Musik wächst und erblüht dann die Choreographie – Delcroix offenbart in seinen lyrischsten Passagen ironische Facetten und entlockt auch den aggressivsten Begegnungen ein poetisches Moment.


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Inhalt


Es gibt nichts Edleres und Bewundernswerteres, als wenn zwei Menschen, die sich gut verstehen, zum Ärger ihrer Feinde und zur Freude ihrer Freunde als Mann und Frau zusammenleben. Homer



Der französische Choreograph Patrick Delcroix ist kein Unbekannter am Aalto Ballett Essen: Nach dem Erfolg seines Werkes „End-Los“ im Jahr 2012 wird er nun hier zum ersten Mal ein abendfüllendes Stück gestalten, und dafür hat er sich gleich ein großes Thema der Weltliteratur vorgenommen: die „Odyssee“ von Homer. In diesem Epos werden Geschichten von Göttern und Helden geschildert, die uns aus jahrtausendweiter Distanz noch immer zu fesseln und zu faszinieren vermögen. Dabei ist der Kern dieser einflussreichen Dichtung die einfache Geschichte von der Heimkehr eines verschollen geglaubten Mannes, seiner Abenteuer und der treu und geduldig auf ihn wartenden Ehefrau.

Patrick Delcroix’ Choreographie setzt ein, als Odysseus nach 20-jähriger Irrfahrt schließlich zurück in die Heimat gelangt und das Vertrauen seiner Frau Penelope zurück gewinnen muss: Sie hatte während seiner Abwesenheit zahlreiche aufdringliche Freier abzuwehren, die sich durch eine Heirat mit ihr Macht versprachen, und hielt doch an ihm fest. Delcroix verwebt diese Geschichte mit den tiefen inneren Prozessen, die Homers Protagonisten durchlaufen, und zeigt so die Entwicklung der Figuren in der Erkenntnis ihrer eigenen Schwäche, ihrer Verletzlichkeit und ihrer Auseinandersetzung mit Verführung und Manipulation. Der erfahrene Choreograph geht von einem Grundgefühl aus, zu dem er Bilder und Stimmungen assoziiert und sie in seiner ausdrucksstarken zeitgenössischen Tanzsprache mit speziellen Ton- und Videoeffekten verbindet. Aus der von ihm selbst arrangierten Musik wächst und erblüht dann die Choreographie – Delcroix offenbart in seinen lyrischsten Passagen ironische Facetten und entlockt auch den aggressivsten Begegnungen ein poetisches Moment.


Besetzung
Choreographie: Patrick Delcroix
Bühne und Licht: Kees Tjeebes